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Was Nathalie Pohl ganz eng am Körper trägt

Nation

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Sie wagt sich erneut an eine riskante Aufgabe. Extremschwimmerin Nathalie Pohl (31) ist am frühen Dienstagmorgen in ihre Challenge „RIVERS: Frankfurt to Cologne“ gestartet. Bis Freitag will Pohl von Frankfurt bis nach Köln schwimmen. Insgesamt sollen bei der Challenge rund 200 Kilometer im Main und Rhein zurückgelegt werden. Dabei wird Pohl von mehreren Teilnehmern begleitet. Die Herausforderung können Sie täglich live auf bild.de verfolgen. Weiter geht es am Mittwoch gegen 9.15 Uhr. Am Dienstag haben Pohl und ihre Mitstreiter bereits mehr als 30 Kilometer im Main zurückgelegt. An der Schleuse in Kostheim wurde die 1. Etappe beendet. Am Mittwoch geht es dann in den Rhein, an Mainz und Wiesbaden vorbei, bis kurz vor Koblenz. Mehrere Weltrekorde hat sie in der Tasche, umrundete die Inseln Ibiza und Capri schwimmend – das gelang zuvor noch niemandem. Die Marburgerin war zudem die erste deutsche Frau, die die sieben herausforderndsten Meerengen der Welt (bekannt als Ocean's Seven) erfolgreich durchschwommen hat. Ein riskantes Unterfangen: Bei vielen ihrer zurückliegenden und auch aktuellen Herausforderungen hat sie deshalb einen Restube um den Badeanzug geschnallt. Das ist eine Sicherheitsboje fürs Wasser, die im Notfall Leben rettet. Seit 2018 ist Pohl Investorin und Markenbotschafterin des Unternehmens und schreibt dazu: „Das Freiwasserschwimmen konfrontiert mich regelmäßig mit Situationen, die gefährlich werden können. Im offenen Gewässer treffen einfach so viele Faktoren aufeinander, dass man unmöglich jede Option vorhersehen kann.“ Und weiter: „Die Ocean’s 7 sind die sieben härtesten und gefährlichsten Meerengen der Welt. Für mich ist es am wichtigsten, während des Schwimmens sicher zu sein.“ DAS trägt Pohl um ihren Badeanzug Und so funktioniert es: Die kleine Tasche wird direkt am Körper getragen und hat damit keinen Strömungswiderstand. Ein Zug am Auslöser füllt die Boje dann in nur wenigen Sekunden mit Luft. Bei ihrer Challenge durch Main und Rhein werden die Teilnehmer, die Pohl auf der Strecke begleiten, eine Restube-Schwimmboje tragen. Sie soll dabei zum Zeichen mit Signalwirkung werden. „Wer im offenen Wasser schwimmt, verlässt sich nie allein auf sein Können, sondern trifft Vorkehrungen“, heißt es in einer Mitteilung. Es ist eine Challenge, die auf wichtige Themen aufmerksam machen soll. Durch Spenden, Begleitschwimmer, Kilometer-Aktivierungen und lokale Events entlang der Strecke soll Geld für Schwimmprojekte und die Schwimmausbildung für Kinder generiert werden. Pohl möchte damit gemeinsam mit DVAG hilft e.V. auf mangelnde Schwimmfähigkeit bei Kindern aufmerksam machen. „Mir liegt besonders am Herzen, dass immer noch viel zu viele Kinder nicht schwimmen können. Besonders in den Sommermonaten gibt es immer noch zu viele Badeunfälle. Die Statistik geht immer weiter nach oben. Das will ich ändern“, sagte Pohl zu BILD.

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