DAX +1,62 % 25.589,30 Pkt 15:40:54 MDAX +1,79 % 30.411,15 Pkt 15:40:54 Euro Stoxx 50 +0,68 % 6.158,06 Pkt 15:40:30 Dow Jones +0,26 % 52.349,01 Pkt 15:55:46 S&P 500 +1,13 % 7.709,75 Pkt 15:55:55 Nasdaq +1,72 % 26.402,09 Pkt 15:55:49 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,63 % 4.063,70 USD 15:45:46 Silber +0,32 % 54,28 USD 15:45:53 Brent -5,29 % 109,68 USD 15:45:46 WTI -1,16 % 100,58 USD 15:45:53 Bitcoin +0,26 % 80.214,31 USD 15:55:50 EUR/USD -0,59 % 1,11520 USD 15:55:44 EUR/GBP -0,21 % 0,83670 GBP 15:55:54 EUR/CHF -0,08 % 0,92340 CHF 15:55:54 EUR/JPY -0,05 % 175,826 JPY 15:55:54

Was schützt uns vor Demenz?

Gesundheit

Alter und genetische Veranlagung: Auf diese Demenz-Risikofaktoren können wir leider keinen Einfluss nehmen. Auf andere hingegen schon.

So gehen Fachleute laut der Alzheimer Forschung Initiative (AFI) davon aus, dass 45 Prozent aller Demenzerkrankungen weltweit auf veränderbare Risikofaktoren zurückgehen.

Heißt: Wer hier die richtigen Schrauben dreht, kann seine Gehirngesundheit stärken - und sich vor Demenz schützen.

Von diesen veränderbaren Risikofaktoren gibt es eine Handvoll - 14 Stück, wenn es nach dem aktuellen Bericht der Lancet-Kommission aus dem Jahr 2024 geht. Dazu zählen:

Übergewicht

hoher Alkoholkonsum

Typ-2-Diabetes

Es gibt aber einige Punkte, an denen man besonders gut ansetzen kann. Hier kommen drei Anti-Demenz-Strategien:

1. Soziale Kontakte pflegen

Das nette Gespräch am Gartenzaun oder der Kaffee mit der Enkelin: Sind wir mit anderen Menschen im Austausch, wird unser Gehirn ganz schön gefordert. Es muss Tonfall und Mimik erfassen, das Gesagte mit Erinnerungen abgleichen, eine Antwort formulieren. Das trainiert laut der AFI Konzentration, Gedächtnis, Sinne und Sprachvermögen.

Regelmäßige soziale Kontakte wirken damit anregend auf das Gehirn. Umgekehrt ist soziale Isolation ein Risikofaktor für die Entstehung einer Demenz.

Drei Tipps:

Da fehlen Bekanntschaften? Dann kann man zunächst überlegen, was für Kontakte man sich wünscht - tiefe Gespräche, gemeinsame Erlebnisse, ein fester Termin der Woche? Daraus ergibt sich, wo man am besten nach neuen Menschen sucht.

Angebote vor Ort nutzen: Chor, VHS-Kurs oder Ehrenamt etwa sind ideal, um andere Menschen kennenzulernen.

Mut fassen und einfach auf andere zugehen: Oft sind Menschen offener für Bekanntschaften als man vorher dachte.

2. Hör- und Sehprobleme behandeln lassen

Wer nicht gut sieht oder hört, verarbeitet weniger Reize. Betroffene neigen dazu, sich zurückzuziehen, etwa wenn es Ihnen schwerfällt, Gesprächen zu folgen - Stichwort: soziale Isolation.

Bei Hörproblemen nimmt man weniger Umgebungsgeräusche wahr, die das Gehirn ebenfalls aktiv halten, so die AFI. Schlechtes Sehen hingegen kann dazu führen, dass Menschen sich nicht mehr selbstständig durch ihren Alltag bewegen - also nicht mehr den Busfahrplan lesen oder ihre Bankgeschäfte selbst erledigen. Dabei aktivieren auch Alltagsaufgaben wie diese das Gehirn.

Drei Tipps:

Regelmäßig zum Hörtest in die HNO-Praxis oder zu einem Hörakustiker gehen. Faustregel: ab einem Alter von 50 Jahren alle ein bis zwei Jahre.

Zum Sehtest geht man ab einem Alter von 60 Jahren am besten jährlich.

Hör- und Sehhilfen konsequent tragen. Brille rutscht, Hörgerät pfeift komisch? Dann ab zum Profi, um sie richtig einstellen zu lassen.

3. Bewegung ins Leben holen

Spazieren, Yoga, Tanzen, Übungen mit kleinen Hanteln: Regelmäßige Bewegung im Alltag zahlt nicht nur auf Muskulatur und Ausdauer ein, sondern auch auf die Gesundheit des Gehirns.

„Bewegung schützt das Gehirn wahrscheinlich nicht über einen einzigen Mechanismus. Sie wirkt an vielen Stellen gleichzeitig: auf Herz und Kreislauf, den Stoffwechsel, die Stimmung und die körperliche Leistungsfähigkeit”, so AFI-Expertin Anne Pfitzer-Bilsing.

Drei Tipps:

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