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Beliebte Bezahlmethode bei Amazon vor dem Aus – das droht Kunden jetzt beim Einkauf

Von: Sven Trautwein

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Wer bei Amazon per Monatsabrechnung zahlt, muss sich womöglich umstellen: Die beliebte Zahlungsart soll noch 2026 verschwinden. Die Details im Überblick.

München – Wer bei Amazon bestellt, kennt die Monatsabrechnung als bequeme Möglichkeit, mehrere Einkäufe zu bündeln. Statt jede Bestellung einzeln zu bezahlen, kommt die Rechnung gesammelt im Folgemonat. Für viele Nutzer ist das übersichtlich und erleichtert die Kontrolle über die Ausgaben. Doch genau diese Zahlungsart könnte bald verschwinden.

Nach Medienberichten plant Amazon, die Monatsabrechnung bis Ende 2026 schrittweise einzustellen. Eine offizielle Bestätigung des Onlinehändlers liegt bislang nicht vor. Auch der genaue Zeitpunkt einer möglichen Umstellung ist offen. Für Nutzer der Zahlungsart gibt es deshalb aktuell noch keinen unmittelbaren Handlungsbedarf.

Beliebte Bezahlmethode: Amazon-Monatsabrechnung soll auslaufen

Ausgangspunkt der Meldung sind Informationen des Technikportals „Caschys Blog“. Demnach soll Amazon die bisherige Monatsabrechnung noch in diesem Jahr beenden. Netzwelt berichtet ebenfalls über die geplante Änderung und weist zugleich darauf hin, dass Amazon sie bislang nicht offiziell bestätigt hat.

Auf den von oe24 beschriebenen Amazon-Seiten wird die Monatsabrechnung derzeit weiterhin als Zahlungsoption geführt. Der Bericht beruht damit auf vorliegenden Informationen und nicht auf einer öffentlichen Ankündigung des Unternehmens.

Was sich beim Bezahlen ändern könnte

Bislang können Kunden mehrere Einkäufe innerhalb eines Monats über eine gemeinsame Rechnung bezahlen. Diese wird zu Beginn des folgenden Monats erstellt. Anschließend bleiben 14 Kalendertage, um den offenen Betrag per Überweisung zu begleichen; bei Euro-Rechnungen ist laut den Berichten auch eine SEPA-Lastschrift möglich.

Sollte Amazon die Monatsabrechnung tatsächlich abschaffen, würde dieses Sammelprinzip entfallen. Bestellungen könnten dann wieder einzeln abgerechnet werden. Als mögliche Nachfolgelösung wird ein Rechnungskauf für einzelne Bestellungen genannt – Details dazu sind bislang jedoch nicht offiziell bekannt.

Hintergrund der Debatte um Zahlungsaufschübe im E-Commerce sind auch strengere Vorgaben durch die EU-Verbraucherkreditrichtlinie, die den Kauf auf Rechnung und sogenannte „Buy Now, Pay Later“-Modelle stärker reguliert. Laut Erhebungen der Finanzaufsicht BaFin nutzt rund ein Fünftel der Verbraucher in Deutschland Zahlungsaufschübe beim Online-Shopping, wobei die Hälfte der Nutzer von Monatsabrechnungen vor allem die Bequemlichkeit als Hauptmotiv nennt.

Nicht alle Amazon-Kunden sind direkt betroffen

Die mögliche Änderung gilt nicht automatisch für alle Menschen, die bei Amazon einkaufen. Direkt betroffen wären zunächst diejenigen, die in ihrem Konto tatsächlich die Monatsabrechnung nutzen. Wer bereits per Lastschrift, Kredit- oder Debitkarte oder mit Gutscheinguthaben bezahlt, müsste wegen des möglichen Wegfalls zunächst nichts ändern.

Sollte die Zahlungsart im Konto hinterlegt sein, wäre spätestens zum Start der Umstellung eine andere Bezahlmethode nötig, um weiter bestellen zu können. Welche Optionen im Einzelfall zur Verfügung stehen, hängt von den im jeweiligen Amazon-Konto angebotenen Zahlungsarten ab.

Parallel baut der Online-Riese sein Bezahlangebot an anderen Stellen um: So führte Amazon eine Ratenkauf-Option in Kooperation mit PayPal ein, bei der Warenkörbe ab 30 Euro finanziert werden können. Zudem bereitet der Konzern die Integration des neuen europäischen Bezahldienstes Wero (European Payments Initiative) vor, der schrittweise bestehende Systeme wie iDEAL ablöst.

Amazon-Bezahlmethode verschwindet: Was Kunden jetzt tun sollten

Vorerst ist keine sofortige Änderung erforderlich. Nutzer der Monatsabrechnung sollten jedoch auf Mitteilungen von Amazon achten und ihre hinterlegte Zahlungsart im Konto prüfen. So lässt sich feststellen, ob die Monatsabrechnung tatsächlich aktiv genutzt wird.

Offene Beträge bleiben unabhängig von einer möglichen Umstellung fällig. Bereits erstellte oder noch ausstehende Monatsrechnungen müssen nach den bisherigen Bedingungen bezahlt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann schon jetzt eine alternative Zahlungsart hinterlegen – zwingend notwendig ist das nach der bisherigen Informationslage aber noch nicht.

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Zeitplan und Übergangsphase sind offen

Unklar ist weiterhin, wann Amazon die Monatsabrechnung konkret abschalten würde. Den Berichten zufolge könnte es zwischen dem Ende der bisherigen Zahlungsart und dem Start eines neuen Rechnungskaufs vorübergehend keine Möglichkeit geben, auf Rechnung zu bezahlen.

Ob es tatsächlich zu dieser Übergangsphase kommt, ist ebenso offen wie die Frage, wann Amazon die Änderung offiziell kommuniziert. Bis dahin gilt: Die Monatsabrechnung ist nach der derzeitigen Informationslage noch verfügbar – die angekündigte Umstellung ist aber noch nicht vom Unternehmen bestätigt. (Quellen: oe24, Netzwelt, Cachys Blog, eigene Recherche) (str)

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