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Was sie zeigen, wann es sie in Bremen gibt

Allgemein

Zusammengefasst Zwei zertifizierte Bluttests zum frühen Alzheimer-Nachweis sollen bald in Bremen verfügbar sein, bisher werden sie in spezialisierten Zentren wie dem Klinikum Bremen-Ost angewendet. Der Bluttest richtet sich an Menschen mit subjektiven Gedächtnisstörungen, ersetzt nicht die weitere Diagnostik und ist kein Screening-Test für Personen ohne Symptome, betonen Experten. Ein positives Testergebnis bedeutet nicht zwingend eine Alzheimer-Erkrankung; weitere Untersuchungen sind nötig. Bei einem negativen Ergebnis ist Alzheimer laut Hersteller mit fast 94 Prozent ausgeschlossen. Unser Artikel wurde mit KI für Sie zusammengefasst. → Mehr Infos Mehr anzeigen Weniger anzeigen Inhaltsverzeichnis Wie funktioniert der Bluttest, und wie zuverlässig ist er? Reicht der Test, um Alzheimer festzustellen? Für wen ist der Bluttest? Heißt ein positives Ergebnis, dass man Alzheimer hat? Wo wird der Bluttest möglich sein? Wann kann man sich in Bremen testen lassen? Warum sprechen Ärzte von einer "Revolution"? Den Schlüssel verlegt, Probleme, die richtigen Wörter oder Namen zu finden, Vergesslichkeiten im Alltag: Sind das schon Anzeichen für Alzheimer? Erstmals sind jetzt zwei Bluttests zertifiziert, mit denen die Krankheit schneller, einfacher und früher erkannt werden kann. Bald sollen sie auch in Bremen zum Einsatz kommen. Ärzte setzen große Hoffnung in die Tests, sie könnten eine "Revolution" einläuten. Wie funktioniert der Bluttest, und wie zuverlässig ist er? Sie können bestimmte Eiweiße – Tau-Proteine – im Blut nachweisen, die sich bei Alzheimer im Gehirn verklumpen und so die Nervenzellen absterben lassen. Bisher werden bei der Diagnose verschiedene Verfahren kombiniert: Neben Tests zur Gedächtnisleistung sind das Hirnscans wie die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor), das mit einer Nadel aus dem unteren Rücken entnommen wird. Diese sind aufwendig, invasiv und teuer und nur in Spezialzentren möglich. "Der Vorteil des Bluttests ist, dass man ein einfaches Verfahren hat, das sehr exakt anzeigt, wie viele Alzheimer-Ablagerungen im Gehirn vorhanden sind. Das ist im Blut sichtbar", sagt Professor Thomas Duning, Chefarzt der Neurologie im Klinikum Bremen-Ost (KBO). Und das laut Studien sogar viele Jahre, bevor die ersten Symptome auftreten. Andere Demenzformen erkennt der Test nicht. Reicht der Test, um Alzheimer festzustellen? In den USA etwa sind sie laut Duning dafür zugelassen, "eine Nervenwasser-Untersuchung braucht man nicht". In Deutschland gilt: "Wenn der Bluttest auffällig ist, empfehlen wir eine Liquoruntersuchung, sodass eine Bestätigung steht und eine leitliniengerechte Diagnose gestellt wird." Für wen ist der Bluttest? Menschen mit potenziellen ersten Anzeichen, also jene, "die subjektiv eine Verschlechterung ihrer Gedächtnisleistung bemerken – ohne aber im Alltag eingeschränkt zu sein", konkretisiert der Neurologe. Vorher sei eine kognitive Testung wichtig, um die von den Patienten beschriebenen Defizite zu objektivieren. "Ist das auffällig, würde man einen Bluttest anbieten." Sie seien nicht für Menschen entwickelt worden, die das aus Interesse wissen wollten, aber keine Gedächtnisstörungen bemerkten. "Es ist kein Screening-Test, das macht überhaupt keinen Sinn", sagte Professor Christoph Kleinschmitz, Direktor der Neurologie an der Uniklinik Essen, gegenüber ntv.de. Die Tests seien gut, aber nicht fehlerfrei, sagte er der "Bild"-Zeitung. Heißt ein positives Ergebnis, dass man Alzheimer hat? Nein. Ein positives Ergebnis bedeute nicht zwingend, dass man die Krankheit hat oder erkranken wird, betont Duning. Viele Ältere hätten die typischen Proteinablagerungen im Gehirn, ohne zu erkranken. "Es gibt Menschen, die können diese Alzheimerlast kompensieren." Bei einem positiven Bluttest sollte aber die weitere Diagnostik folgen. Bei einem negativen Ergebnis sei eine Alzheimer-Krankheit unwahrscheinlich. Laut Hersteller Roche schließt ein negatives Ergebnis die Erkrankung mit fast 94-prozentiger Wahrscheinlichkeit aus, berichtet der SWR. Wo wird der Bluttest möglich sein? Zunächst bei Fachärzten wie Neurologen und Psychiatern. In spezialisierten Zentren wird er bereits etwa in Studien angewendet – auch im Klinikum Bremen-Ost. "Wir sind damit auf unsere Patienten fokussiert", sagt Duning. Alzheimer ist nicht heilbar, aber: Seit 2025 sind zwei Wirkstoffe zugelassen, die erstmals an der Ursache angreifen und den Verlauf verzögern können. Die Zulassung gilt nur für Patienten im sehr frühen Stadium. Im KBO bekommen laut dem Chefarzt 55 Patienten die Infusionstherapie: "Wir sind eines der größten Zentren." Weil schwere Nebenwirkungen auftreten können, sind die Kriterien für die Patientenauswahl sehr streng. Wann kann man sich in Bremen testen lassen? Der Bremer Berufsverband Deutscher Nervenärzte geht von einer erhöhten Nachfrage aus, sobald die Bluttests in den Facharztpraxen angeboten werden können. Der Vorsitzende Ulrich Dölle rechnet mit mehreren Monaten, da sie noch nicht in der wissenschaftlichen Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Alzheimer-Demenz aufgenommen seien. Diese werde zeitnah überarbeitet. "Dann wird das ein fester Bestandteil der Diagnostik sein, auch wenn die Übernahme der Laborkosten durch die Krankenkassen nochmals weiter verzögert ist", betont Dölle. Die Selbstzahlerkosten dürften laut Duning unter 100 Euro liegen. Warum sprechen Ärzte von einer "Revolution"? Für Duning haben die Biomarker, die im Liquor und nun auch im Blut bestimmt werden können, die Alzheimer-Diagnostik revolutioniert: "Die trennen Land von Wasser." Die große Hoffnung ist, Alzheimer in Zukunft bereits bekämpfen zu können, wenn der Bluttest verrät, dass sich die Tau-Proteine ablagern, aber die Nervenzellen noch nicht absterben. "Wenn man die Antikörper früher gibt, könnte man dafür sorgen, dass der Tau-Prozess gar nicht erst beginnt", sagt Johannes Levin, Professor für Klinische Neurodegeneration an der LMU München, der "Süddeutschen Zeitung". Allerdings sind die derzeitigen Wirkstoffe nur für Patienten mit ersten Symptomen zugelassen und können teils schwere Nebenwirkungen auslösen. Welche spezifischen Vorteile bieten die neuen Alzheimer-Bluttests gegenüber den bisher üblichen diagnostischen Verfahren, und wie werden sie zukünftig in der Verlaufskontrolle von Therapien genutzt? Die neuen Alzheimer-Bluttests, insbesondere für den Biomarker Phospho-Tau217, ermöglichen eine frühere und einfachere Diagnose der Alzheimer-Pathologie als bisher verfügbare Verfahren wie Liquor-Untersuchungen. Sie benötigen keine invasive Liquor-Entnahme, sind weniger aufwendig und liefern laut Studien mit mehr als 90 Prozent Zuverlässigkeit Aussagen über das Vorliegen von Alzheimer-typischen Ablagerungen. In Zukunft könnten diese Tests nicht nur der Stadieneinteilung dienen, sondern auch zur Verlaufskontrolle bei Antikörper-Therapien eingesetzt werden. Das Bremer Labor bietet solche Tests bereits an und hofft auf eine breitere Anwendung. Quellen Zulassung im Januar erwartet Neue Alzheimer-Therapie: Was das für Patienten in Bremen bedeutet In Deutschland leben 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung – etwa zwei Drittel mit Alzheimer. Ein neues Medikament, das im Januar zugelassen werden soll, weckt Hoffnung. Für wen ist es geeignet? Wie hoch ist der Anteil der Alzheimer-Patienten, die für neue Antikörper-Medikamente wie Lecanemab in Frage kommen, und welche Voraussetzungen müssen sie für die Therapie erfüllen? Nur etwa fünf bis acht Prozent der Alzheimer-Betroffenen kommen laut Thomas Duning für neue Antikörper-Medikamente wie Lecanemab infrage. Die Kriterien sind streng: Patienten müssen sich in der Frühphase der Erkrankung befinden, also noch wenig Symptome aufweisen, die Diagnose muss eindeutig durch Biomarker belegt sein, und bestimmte Ausschlusskriterien wie die Einnahme von bestimmten blutverdünnenden Medikamenten müssen beachtet werden. Außerdem sind ergänzende diagnostische Maßnahmen wie Kopf-MRT, Liquor- und genetische Tests Voraussetzung. Während der Therapie sind regelmäßige MRT-Kontrollen erforderlich. Quellen Zulassung im Januar erwartet Neue Alzheimer-Therapie: Was das für Patienten in Bremen bedeutet In Deutschland leben 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung – etwa zwei Drittel mit Alzheimer. Ein neues Medikament, das im Januar zugelassen werden soll, weckt Hoffnung. Für wen ist es geeignet? Welche Risiken und Einschränkungen bestehen bei der Behandlung von Alzheimer mit dem neuen Antikörper-Medikament, und wie wird über die Anwendung und Patientenauswahl entschieden? Schwere Nebenwirkungen wie Hirnschwellungen und Mikroblutungen im Gehirn zählen zu den Hauptrisiken der Behandlung mit Antikörper-Medikamenten wie Lecanemab. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) wertet das Risiko schwerer Nebenwirkungen als hoch, weshalb Lecanemab nur bei Patienten mit einer oder keiner Kopie des Gens ApoE4 eingesetzt werden soll. Bei erhöhter Blutungsneigung oder bestimmten anderen Risikofaktoren ist die Anwendung ausgeschlossen. Während der Behandlung sind eine enge ärztliche Kontrolle und regelmäßige MRT-Untersuchungen vorgeschrieben. Diese Einschränkungen führen dazu, dass nur eine kleine Patientengruppe behandelt werden kann. Quellen Zulassung im Januar erwartet Neue Alzheimer-Therapie: Was das für Patienten in Bremen bedeutet In Deutschland leben 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung – etwa zwei Drittel mit Alzheimer. Ein neues Medikament, das im Januar zugelassen werden soll, weckt Hoffnung. Für wen ist es geeignet? Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt. → Mehr Infos Zur Startseite

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