Wasserverschwendung in München kostet bis zu 50.000 Euro Strafe
tz München Stadt „Dachte zuerst, ich sehe nicht recht“: Münchner Kabarettist über 50.000 Euro Strafe Uns auf Google folgen München verhängt drastische Bußgelder gegen Wasserverschwendung. Gleichzeitig sucht ein Projekt Gießpaten. Was Kabarettist Helmut Schleich darüber denkt... München – Was passiert, wenn in der Wüste der Sozialismus ausgerufen wird? Zehn Jahre gar nichts – und dann wird der Sand knapp. Dieses Bonmot von Franz Josef Strauß hat man in München inzwischen weit unterboten. Wenn die Grünen in München regieren, wird nach zehn Wochen das Wasser knapp. Kabarettist Helmut Schleich über das Ringen ums Wasser und das Maßhalten Nein, ganz so ist es jetzt auch wieder nicht, aber die Pegelstände im Oberland sind niedrig. Von der Wüste Gobi sind wir zwar noch ein gewaltiges Stück entfernt, aber Maßhalten ist kein Fehler. Da sagen viele Münchner: „Ja das tun wir doch eh!“ Jeden Tag, wenn’s Wetter schön ist. Im Biergarten halten wir die Maß nicht nur, wir trinken sie sogar aus und noch eine zweite hinterher. Für den Grundwasserpegel kaufen wir uns notfalls sogar noch eine dritte. Blöd nur, wenn’s dann im Biergarten einen Schauer gibt. Weil dann kommt Wasser in den Maßkrug. Und Bier mit Wasser verdünnen, das ist definitiv Wasserverschwendung. Und die ist in München neuerdings teuer. Als ich von Strafen bis zu 50.000 Euro gelesen habe, dachte ich zuerst, ich sehe nicht recht. Nun ja. Maßhalten war halt noch nie eine besondere Stärke der Grünen.