Wechsel geplatzt – Asllani bleibt doch bei Hoffenheim
Entgegen aller Wechselgerüchte zu Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig bleibt Angreifer Fisnik Asllani bei der TSG Hoffenheim. „Dass dieser Transfer nun nicht zustande kommt, ist für uns sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht“, sagte Hoffenheims Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker, der in einer Vereinsmitteilung die „bemerkenswerte Entwicklung“ des 23-Jährigen hervorhob. Hoffenheim und Leipzig standen nach Angaben der Kraichgauer in Kontakt bezüglich eines potenziellen Wechsels des Angreifers, dessen Vertrag eine Ausstiegsklausel beinhaltet. Der Transfer sei allerdings aufgrund medizinischer Bedenken, die die Sachsen angemeldet hatten, geplatzt, hieß es weiter. Asllani hatte in der vergangenen Saison in 35 Pflichtspielen 21 Scorer-Punkte gesammelt und großen Anteil daran, dass sich die TSG für die Europa League qualifizieren konnte. Der FC Barcelona hat im Werben um Rodri einen ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Nach Informationen der BBC haben die Katalanen Manchester City ein Angebot über rund 45 Millionen Euro für den Weltmeister vorgelegt. Die Antwort der Engländer: nein, abgelehnt. City soll für den 30 Jahre alten Mittelfeldchef mindestens 70 Millionen Euro fordern. Trotz des noch bis 2027 gültigen Vertrags gilt ein Wechsel als wahrscheinlich, die Klubs liegen bei der Ablöse aber noch deutlich auseinander. Nach BILD-Informationen beschäftigt sich Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town intensiv mit Scherhant. Die Engländer beobachten den Freiburger und haben den Offensivmann auf ihrer Liste. Billig wäre der U21-Nationalspieler allerdings nicht. Scherhants Marktwert liegt aktuell bei 7,5 Millionen Euro. Nach BILD-Informationen müsste ein interessierter Verein allerdings deutlich tiefer in die Tasche greifen. Zwei Tage vor dem Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga hat der FC St. Pauli den Isländer Gisli Thordarson verpflichtet. Der 21 Jahre alte Nationalspieler kommt vom polnischen Meister Lech Posen. Die beiden Vereine vereinbarten eine Leihe mit einer Kaufoption, teilte der Club vor dem ersten Spieltag am Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth mit. Der 1,91 Meter große Thordarson ist für das zentrale und das defensive Mittelfeld vorgesehen. Er wurde in Breidablik und beim FC Bologna ausgebildet. Mit Vikingur Reykjavik wurde er isländischer Meister und zweimal Pokalsieger. Borussia Dortmund hat Abwehrspieler Yan Couto zu Como 1907 nach Italien verliehen. Der Klub aus der Serie A hatte sich in der vergangenen Saison überraschend für die Champions League qualifiziert, in der auch der BVB als Vizemeister wieder vertreten sein wird. Der 24-Jährige hatte in der Schlussphase der vergangenen Saison sportlich keine große Rolle mehr beim BVB gespielt. Der im Sommer 2024 von Manchester City nach Dortmund gekommene Brasilianer besitzt dort eigentlich einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030. Über die Modalitäten des Leihgeschäfts sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte der BVB mit. Angeblich soll laut Medien-Informationen für die einjährige Leihe eine Gebühr von zwei bis drei Millionen Euro fließen, zudem soll es eine Kaufoption geben. Der Wechsel des ägyptischen Stürmerstars Mohamed Salah zum türkischen Spitzenklub Trabzonspor ist perfekt. Der ehemalige Angreifer des FC Liverpool unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2028, wie der Verein mitteilte. Bereits am Mittwoch war Salah am Flughafen Istanbul angekommen, zu sehen in einem Trikot von Trabzonspor. Der Klub hatte am Dienstagabend Verhandlungen über einen Transfer bestätigt. Medienberichten zufolge soll Salah ein Jahresgehalt von rund 17 Millionen Euro erhalten. Hunderte Fans hatten Salah am Flughafen begrüßt. „Trabzonspor, seid Ihr bereit? Ich kann Euch hören. Wir sehen uns bald“, sagte der Angreifer in einem Video, das der Ex-Meister aus der Stadt Trabzon am Schwarzen Meer verbreitete. Nun teilte der Verein Fotos von Salah, wie er seinen neuen Vertrag unterschreibt. Der ehemalige Weltfußballer Vinícius Junior wird seinen Vertrag bei Real Madrid langfristig verlängern. Der 26-Jährige bleibt bis 2032, wie der Klub mitteilte. Der Brasilianer, der im Alter von 18 Jahren zu Real gewechselt war, entschied sich ein Jahr vor dem Ende seines momentanen Engagements für den Verbleib bei dem Hauptstadtklub. Die Verhandlungen hatten sich laut Medien eineinhalb Jahre lang hingezogen. Der englische Meister FC Arsenal soll sehr interessiert daran gewesen sein, Vinícius Junior zu verpflichten. In seiner Real-Laufbahn bestritt er bisher 375 Spiele. Dabei erzielte er 128 Treffer und gewann er unter anderem zweimal die Champions League und drei spanische Meisterschaften. Die PSV Eindhoven hat Linksaußen Filip Kostic vorgestellt. Der einstige Bundesliga-Star (Stuttgart, Hamburg, Frankfurt) unterschreibt in den Niederlanden einen Vertrag über zwei Jahre. Sein Kontrakt bei Juventus Turin war nicht mehr verlängert worden. Allerdings liegt für den Serben laut Klubangaben noch keine Arbeitserlaubnis vor. Star Rodri steht Medienberichten zufolge vor dem Wechsel zum FC Barcelona. Wie das Sportblatt „Mundo Deportivo“ aus Barcelona berichtet, gibt es zwar noch keine Einigung mit dem Kapitän von WM-Champion Spanien und offene Details, doch er soll sich für den Klub um den deutschen Trainer Hansi Flick entschieden haben. Rodri ziehe es vor, zu Barça und nicht zu einem anderen Verein zu wechseln, schrieb die „New York Times“. Der uruguayische Verband hat Ex-Stürmerstar Diego Forlán offiziell als Trainer der Nationalmannschaft vorgestellt. Der 47-Jährige wird sowohl Cheftrainer der A-Nationalmannschaft als auch der U20-Auswahl, teilte der Verband mit. Zum ersten Mal wird der 112-malige Nationalspieler die Südamerikaner in der Länderspielpause im Herbst begleiten. Dies markiere „den Beginn einer neuen Ära, in der eines der größten Idole des Landes wieder an der Spitze steht“, hieß es in der Mitteilung. Auf den sozialen Netzwerken war Forlán zu sehen, wie er ein Trainingsgelände besuchte. Dazu die Überschrift: „Die Rückkehr der Legende.“ Der SV Waldhof Mannheim hat einen Tag vor dem Saisonstart in der dritten Liga einen weiteren Profi verpflichtet. Der zentrale Mittelfeldspieler Joey Müller komme vom niederländischen Zweitligisten Roda JC Kerkrade in die Kurpfalz, teilte der Verein vor dem Heimspiel gegen Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf am Freitag (19.00 Uhr/Magenta Sport) mit. Der Rekordtransfer von Yan Diomande ist perfekt. Der 19 Jahre alte Nationalspieler der Elfenbeinküste verlässt den Bundesligisten RB Leipzig und erhält beim spanischen Spitzenklub Real Madrid einen Vertrag bis Sommer 2033. Dem Vernehmen nach beträgt die Ablöse mindestens 125 Millionen Euro. Damit übertreffen die Sachsen mit einem Transfer erstmals die Marke von 100 Millionen Euro. Diomande ist einer der teuersten Abgänge der Fußball-Bundesliga. „Yan hat vom ersten Tag an mit großer Unbekümmertheit, Lernbereitschaft und viel Mut überzeugt. Er hat sich bei uns innerhalb kürzester Zeit auf höchstem Niveau mit seinem Tempo, seiner Dribbelstärke und seiner Torgefahr etabliert“, sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer. Diomande war im Sommer 2025 für rund 20 Millionen Euro vom spanischen Klub CD Leganés nach Leipzig gewechselt. Dimitrios Giannoulis verlässt den FC Augsburg und wechselt zu Paok Thessaloniki. „Dimis Bestreben, wieder in seiner Heimat Griechenland Fußball zu spielen und in der Nähe seiner Familie leben zu können, war uns aus offenen und vertrauensvollen Gesprächen bekannt“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber. Augsburg soll mehr als vier Millionen Euro Ablöse erhalten, zudem sei ein Testspiel vereinbart Eigentlich hatte der Linksverteidiger in Augsburg noch einen bis 2028 gültigen Vertrag. Der Deal ist nahezu perfekt. Yan Diomande (19) wechselt von RB Leipzig zu Real Madrid, wenn der Medizincheck erfolgreich verläuft. Die Verhandlungen sind nach übereinstimmenden Berichten zwischen beiden Klubs abgeschlossen. Der Ivorer verabschiedete sich bereits von seinen Team-Kollegen und machte sich anschließend auf den Weg nach Spanien. Real überweist offenbar fixe 125 Millionen Euro, die durch Boni auf bis zu 140 Millionen ansteigen können. Das wäre für die Sachsen eine Rekordeinnahme. Im Gegenzug wird der Kauf des Hoffenheimer Angreifers Fisnik Asllani für 30 Millionen Euro erwartet. Nachwuchshoffnung Mayson Grothe läuft auch künftig für Hertha BSC auf. Der 17 Jahre alte Linksverteidiger und der Zweitligist verlängerten ihre Zusammenarbeit langfristig, wie der Verein mitteilte. Grothe durchlief seit der U10 alle Hertha-Jugendmannschaften. Zuletzt war er im Trainingslager der Profis in Kitzbühel dabei. Red Bull Salzburg hat einen Torwart gefunden. Der ehemalige FC-Bayern-Schlussmann Christian Früchtl wechselt zum österreichischen Topklub. Der 26 Jahre alte Früchtl kommt vom italienischen Klub US Lecce und soll rund eine Million Euro Ablöse kosten. Matthias Jaissle wird neuer Trainer von Newcastle United. Der 38-jährige Nürtinger unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis 30. Juni 2030. Er ist damit der erste deutsche Cheftrainer des Vereins. Jaissle tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Eddie Howe an und trifft bei den Magpies auf die beiden deutschen Nationalspieler Nick Woltemade und Malick Thiaw. Laut Medien zahlt Newcastle eine Ablösesumme in Höhe von elf Millionen Euro an Al Ahli. Den Klub aus Saudi-Arabien hatte der frühere Salzburg-Coach drei Jahre lang trainiert. Sein Vertrag lief noch bis 2027. „Es ist eine unglaubliche Ehre, Cheftrainer von Newcastle United zu werden. Dies ist einer der größten Vereine im europäischen Fußball mit einer einzigartigen Geschichte, Identität und Fangemeinde“, sagte Jaissle. In der vergangenen Saison hatte der Klub aus dem Nordosten Englands trotz großer Investitionen nur den zwölften Tabellenplatz belegt. Moussa Diaby (27) steht kurz vor der Rückkehr zu Bayer Leverkusen. Der Werksklub und der Franzose sollen sich bereits über die Eckpunkte eines Vertrags geeinigt haben. Laut „Bild“ soll Diaby bis 2031 unterschreiben und rund sechs Millionen Euro Grundgehalt pro Jahr kassieren. Diaby spielte bereits zwischen 2019 und 2023 für Bayer und zählte damals zu den gefährlichsten Offensivspielern der Bundesliga. Dann ging er zunächst nach Aston Villa und folgte 2024 endgültig dem Ruf des Geldes, will seinen Klub Al-Ittihad in Saudi-Arabien nun aber dringend wieder verlassen. Die SpVgg Greuther Fürth hat kurz vor dem Saisonstart in der zweiten Bundesliga Omar Megeed fest verpflichtet. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler erhält bei den Franken einen Vertrag bis zum Sommer 2028 mit der Option auf ein weiteres Jahr. Megeed stand zuletzt im Kader des Bundesligisten Hamburger SV, wo er regelmäßig am Trainingsbetrieb der Profis teilnahm. Zum Einsatz kam er in der vergangenen Saison aber nur in der zweiten Mannschaft des HSV. Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 steht kurz vor der Verpflichtung von Junior Dina Ebimbe. Nach übereinstimmenden Medienberichten haben sich die Königsblauen und Eintracht Frankfurt auf einen Wechsel des 25 Jahre alten Mittelfeldspielers verständigt. Wie unter anderem Sky und „Bild“ berichten, soll Schalke für den Transfer rund eine Million Euro inklusive möglicher Bonuszahlungen überweisen. Dina Ebimbe soll sich demnach schon in Gelsenkirchen befinden und in Kürze den Medizincheck absolvieren. Anschließend soll er einen Vertrag bis 2028 mit Option auf eine weitere Spielzeit unterschreiben. Bei der Eintracht spielte der flexibel einsetzbare Franzose zuletzt keine sportliche Rolle mehr und trainierte zuletzt individuell. Die Eintracht hatte Dina Ebimbe 2023 nach einer einjährigen Leihe für 6,5 Millionen Euro von Paris Saint-Germain fest verpflichtet. Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg verleiht Tino Kusanovic für ein Jahr an die SV Ried. Der 18 Jahre alte Stürmer, der in der Saison 2024/25 sein Profidebüt bei den Franken gegeben hatte, soll beim österreichischen Erstligisten mehr Spielpraxis sammeln. „Die Leihe zur SV Ried ist für alle Seiten eine gute Lösung“, sagte Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou. Offensivspieler Daisuke Yokota wechselt von Hannover 96 zum schottischen Topklub Glasgow Rangers. Die Niedersachsen hatten den 26 Jahre alten Japaner zur vergangenen Saison vom belgischen Erstligisten KAA Gent ausgeliehen und in diesem Sommer die vereinbarte Kaufoption gezogen. Laut Informationen der „Neuen Presse“ kassiert der Verein 3,5 Millionen Euro sofort, durch Bonusvereinbarungen könnten insgesamt 4 Millionen Euro zustande kommen. Yokota war in der vergangenen Saison ein wichtiger Pfeiler der Mannschaft, die knapp am Aufstieg in die Bundesliga gescheitert war. Der Profi absolvierte 30 Ligapartien, erzielte fünf Treffer und bereitete vier Tore vor. Der Hamburger Bundesligist bestätigte den Wechsel des 33 Jahre alten Australiers zu Cerezo Osaka. Irvine hatte den Verein um eine Freigabe gebeten und wechselt auf eigenen Wunsch in die japanische Metropole. Seit 2021 stand der Mittelfeldspieler für St. Pauli auf dem Platz. Als Kapitän führte Irvine die Kiezkicker zurück in die Bundesliga und prägte die sportlich erfolgreichste Phase des Klubs in den vergangenen Jahren maßgeblich mit. Ein Wechsel wäre durchaus überraschend. Trainer Diego Simeone setzt seit Jahren auf laufstarke und körperlich robuste Mannschaften, während Grealish zuletzt vor allem mit seinen ausgelassenen Party-Auftritten nach Titelgewinnen und im Urlaub für Schlagzeilen sorgte. Grealish verpasste die Rückrunde verletzt und kam während seiner Leihe zum FC Everton nicht mehr zum Einsatz. Zunächst kehrt er nun zu seinem Stammklub Manchester City zurück. Sportdirektor Jordi Cruijff soll Godts als einen der wichtigsten Spieler im Kader ansehen. Nach dem Bericht wären die Niederländer erst ab einer Ablösesumme von mindestens 60 Millionen Euro gesprächsbereit. Der Linksverteidiger wurde in der Jugend von Real Madrid ausgebildet und wechselte erst im vergangenen Sommer vom FC Girona nach Neapel. Dort absolvierte er 36 Pflichtspiele und hatte seinen Anteil an der Vizemeisterschaft in der Serie A. Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes sagt: „Ist ein spielstarker und offensiv ausgerichteter Verteidiger, der gut zu unserer Mannschaft passt. Mit ihm haben wir ein neues, sehr belebendes Element für unsere Werkself implementiert.“ Der HSV schaut bei der Suche nach einem Nachfolger für Luka Vuskovic einem Medienbericht zufolge genauer auf einen früheren Bundesliga-Profi des VfL Wolfsburg. Wie das „Hamburger Abendblatt“ schreibt, ist der belgische Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw einer von drei bis vier Profis, mit denen sich der Bundesligist intensiver beschäftige. Der Abgang des torgefährlichen Leihspielers Vuskovic hinterließ eine Lücke in der Abwehr. Der 27-Jährige, der 140 Bundesligapartien für den 1. FC Köln und den VfL absolvierte, steht aktuell bei dem vom deutschen Trainer Daniel Farke betreuten Premier-League-Klub Leeds United unter Vertrag. Dorthin ist der Abwehrspieler im vergangenen Jahr gewechselt und hat noch einen Vertrag bis 2029. In seiner Premierensaison kam Bornauw aber nur auf zwölf Einsätze.