Wechsel scheiterte fast - Spannendes Detail zum BVB-Transfer von Karetsas enthüllt
Konstantinos Karetsas ist die große Hoffnung bei Borussia Dortmund. Der junge Grieche begeisterte schon bei den ersten Auftritten Verantwortliche und Fans. Fast jedoch wäre dem BVB der Mega-Transfer in letzter Minute noch entglitten.
Das zumindest berichtet die "Sport Bild". Demnach soll sich in letzter Minute die AC Mailand beim KRC Genk gemeldet haben, um den jungen Griechen zu verpflichten. Und der italienische Traditionsklub wedelte dabei wohl mit ein paar Scheinen mehr als der BVB.
Während Borussia Dortmund am Ende rund 30 Millionen an fixer Ablöse zahlte, soll Milan 35 Millionen Euro geboten haben. Allerdings hatte Genk zu diesem Zeitpunkt bereits den Dortmundern die Zusage gegeben und hielt sich schlussendlich an das Wort.
Wäre man beim BVB also ein paar Tage später dran gewesen, dann wäre der Transfer womöglich gar nicht zustande gekommen.
Karetsas-Einstellung als Trumpf für den BVB
Dass die Dortmunder den Wechsel von Karetsas pünktlich eintüten, lag auch an Karetsas selbst. Dieser hatte sich für den BVB entschieden und dies ganz klar in Genk hinterlegt. Einer der Gründe dafür: Ein Besuch in Dortmund, bei dem ihm die BVB-Bosse das Stadion zeigten und ihm vor Augen führten, welche Atmosphäre er in Dortmund zu erwarten hat.
Schon am nächsten Tag soll sich die Spielerseite laut "Sport Bild" gemeldet haben, um dem BVB zu versichern, dass man unbedingt zu Schwarzgelb wechseln wolle.
Dies bestätigte auch Lars Ricken nach der Verpflichtung. Durch das Commitment von Karetsas habe man die Möglichkeit gehabt, "über einen relativ langen Zeitraum zu verhandeln und ihn zu einem guten Preis zu bekommen".
Und Karetsas überzeugte direkt. Im ersten Testspiel gegen den Arsenal FC traf er sehenswert, auch beim Supercup gegen die Bayern agierte er als Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Auch das Zusammenspiel mit Landsmann Giannis Konstantelias, der zur Pause eingewechselt wurde, begeisterte die Fans.