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„Weder Drohne noch Rakete“ - Russland hat in Ägypten eine ganz neue Waffe präsentiert, die vom Tarnkappenflugzeug Su-57 aus eingesetzt werden soll

Technologie

Russland nutzt eine Flugschau in Ägypten für eine Werbeoffensive. Bei der International Air Show and Aerospace Expo in El Alamein präsentiert Moskau erstmals öffentlich die neuen S-71-Waffen für sein Tarnkappenflugzeug Su-57. Der Jet absolvierte zugleich sein Debüt bei einer afrikanischen Flugschau.

Die staatliche russische Rüstungsexportgesellschaft Rosoboronexport zeigte die Modelle S-71M und S-71K. Nach Angaben eines Unternehmensvertreters verbinden die Systeme Eigenschaften von Marschflugkörpern und günstigeren Angriffsdrohnen. „Es ist weder eine Drohne noch eine Rakete, sondern etwas von beidem“, sagte der Vertreter laut Reuters.

Su-57 soll als Waffenträger überzeugen

Die Flugschau am Flughafen von El Alamein lief vom 8. bis 10. September. Mehr als 100 Flugzeuge sollen an den Flugvorführungen und der statischen Ausstellung teilgenommen haben. Russland will die Veranstaltung als Zugang zu den Märkten in Afrika und im Nahen Osten nutzen.

Die Su-57 gilt als russisches Gegenstück zur amerikanischen F-35 Lightning II. Die Exportversion Su-57E war bereits in China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sehen. Nach Angaben von Reuters erklärte die Ukraine, 2024 eine Su-57 auf einem russischen Militärflugplatz getroffen zu haben.

Die S-71-Systeme sollen vom Kampfjet aus eingesetzt werden. Die öffentlich verfügbaren Angaben zu Reichweite, Nutzlast, Steuerung und Einsatzreife sind jedoch begrenzt. „Defense Security Asia“ beschreibt S-71K und S-71M als mögliche Aufklärungs- und Angriffsplattformen, betont aber, dass unabhängige Bewertungen ihrer Leistungsfähigkeit kaum möglich sind.

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Rüstungsschau mit Konkurrenz aus China

Neben Russland präsentierte auch China Kampfflugzeuge. Zu sehen war unter anderem ein J-16-Jet, wenige Wochen nachdem dieser Typ an gemeinsamen Militärübungen mit Ägypten teilgenommen hatte. Auch Unternehmen aus der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten warben in El Alamein um Kunden.

Neben der Su-57 und den S-71-Systemen stellte Moskau auch Drohnenabwehr, Präzisionswaffen und weitere unbemannte Systeme vor. Dazu zählten laut „Defense Security Asia“ auch die Kampfdrohne Lancet-E und das Luftverteidigungssystem Pantsir-SMD-E.

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