Wegen 93-Millionen-Euro-Transfer: Neue Hoffnungen für FC Bayern München bei Verkaufskandidat?
Wie ESPN berichtet, gehört der Portugiese dem engsten Kandidatenkreis für die Nachfolge von Bruno Guimaraes bei Newcastle United an. Der 28-jährige Mittelfeldspieler steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Arsenal. Als Ablösesumme sollen satte 93 Millionen Euro von London nach Newcastle fließen, nachdem die Gunners zuvor mit mehreren Angeboten für Guimaraes abgeblitzt waren. Neben dem brasilianischen WM-Fahrer hatten die Magpies in Sandro Tonali vor wenigen Wochen einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler für viel Geld veräußert (117 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur). Aufgrund des bevorstehenden Guimaraes-Abgangs herrscht nun offenbar nochmal Bedarf bei Newcastle. Mit Aladji Bamba (35 Mio. Euro, AS Monaco) und Sean Steur (23. Mio. Euro, Ajax Amsterdam) sind zwar bereits zwei Spieler für das Zentrum verpflichtet worden, beide verfügen ob ihres jungen Alters - 18 bzw. 20 Jahre alt - aber noch über geringe Erfahrungswerte im europäischen Spitzenfußball. Joao Palhinha genießt ausgezeichneten Ruf in der Premier League Diese bringt Palhinha in jedem Fall mit, der obendrein einen ausgezeichneten Ruf in der Premier League besitzt. Der 31-Jährige gehörte vor seinem 51 Millionen Euro schweren Wechsel nach München, auf Wunsch von Ex-Trainer Thomas Tuchel, zu den absoluten Leistungsträgern des FC Fulham. Die vergangene Spielzeit verbrachte er hingegen bei Tottenham Hotspur per Leihe und wusste trotz einer mehr als durchwachsenen Saison der Spurs durchaus zu überzeugen (45 Pflichtspiele, sieben Tore, drei Assists). Dennoch zog der Klub aus Nordlondon die im Vorfeld vereinbarte Kaufoption in Höhe von kolportierten 30 Millionen Euro am Ende nicht, weshalb Palhinha inzwischen zum deutschen Rekordmeister zurückgekehrt ist und sogar bei den ersten beiden Testspielen auf dem Platz stand. Obwohl Palhinha als Verkaufskandidat Nummer eins gelten soll, beharren die Münchner dem Vernehmen nach auf eine Ablöse von mindestens 20 Millionen Euro für dessen Dienste. Unlängst erklärte Sportvorstand Max Eberl dahingehend unmissverständlich: "Wir haben drei Spieler, bei denen wir offen sind, sie abzugeben. Sie haben keine Zukunft bei Bayern." Dabei bezog er sich sowohl auf Palhinha als auch auf die beiden Leih-Rückkehrer Bryan Zaragoza und Sascha Boey, die ebenfalls keine Zukunft mehr im Verein haben sollen. Getty Images Überraschende Kampfansage: Palhinha will beim FC Bayern München bleiben Palhinha selbst, dessen Vertrag beim FCB noch bis 2028 datiert ist, selbst denkt allerdings nicht an einen Abschied und überraschte am Rande des Testspiel-Auftakts gegen den SV Wehen Wiesbaden mit einer Kampfansage: "Ich möchte meine Position hier behalten." Die Chancen darauf sind jedoch verschwindend gering, schon in seinem ersten Jahr nach Amtsantritt hatte Vincent Kompany mit zunehmender Dauer der Saison kaum Verwendung für ihn, weshalb er schon seit geraumer Zeit als Verkaufskandidat gilt. Neben Newcastle war zuletzt auch Aston Villa und Benfica Lissabon Interesse an einer Verpflichtung Palhinhas nachgesagt worden. Konkrete Entwicklungen blieben bislang jedoch aus. Ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien soll er indes abgelehnt haben.