Wegen heftiger Szenen nach Abpfiff: Fifa leitet Verfahren gegen Argentinien ein
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen East Rutherford - Nachspiel für Argentinien! Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels zwischen Spanien und Argentinien hat die Fifa eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung des Fußball-Weltverbandes hervorgeht, aus der unter anderem die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky zitieren. Was war passiert? Nach dem Schlusspfiff kam es zu hässlichen Szenen auf dem Rasen des WM-Stadions in New Jersey. Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Paredes sah daraufhin noch die Rote Karte. Schon während der Partie hatte der Argentinier sich am Rande eines Platzverweises bewegt. Paredes wird in der Mitteilung allerdings nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina (28) und Co-Trainer Roberto Ayala (53) wegen eines möglichen Fehlverhaltens richten.