Wegen Jamal Musiala: Uli Hoeneß rügt Lothar Matthäus
31.07.2026 • 09:35 Uhr Jamal Musiala kämpft beim FC Bayern einmal mehr um Anschluss ans Team. Uli Hoeneß nimmt den Superstar nun in die Pflicht - weist aber gleichzeitig auch Lothar Matthäus in die Schranken. Uli Hoeneß hat Jamal Musiala in die Pflicht genommen. Der Ehrenpräsident des FC Bayern erhofft sich eine Leistungssteigerung von dem Offensivspieler, der sich vor rund einem Jahr schwer verletzt hat. „Ich glaube, der FC Bayern hat sich da sehr fair verhalten in der Verletzung. Es ist immerhin ein Jahr alt und man hat viel Geduld aufgebracht“, sagte der Bayern-Patron am Rande eines Testspiels gegen den Kreisligisten FC Rottach-Egern. Hoeneß weiter: „Er wird weiterhin Zeit haben, aber er muss natürlich seiner Rolle, die er vor seiner Verletzung hatte, gerecht werden.” Hoeneß weist Matthäus in die Schranken Musiala verletzte sich bei der Klub-WM im vergangenen Sommer, erst vor wenigen Wochen wurde bei einer neuerlichen Operation eine Metallplatte aus seinem linken Fuß entfernt. Aktuell arbeitet der 23-Jährige daran, wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen. An der Asienreise des Teams nimmt er daher nicht teil. „Ich hoffe natürlich, dass er zu alter Form zurückfindet“, erklärte Hoeneß. Gleichzeitig wies er kritische Töne zu Musiala von außerhalb des Vereins zurück: „Der von Matthäus und Co. zur Sprache gebrachte Druck … die helfen ihm nicht weiter und uns auch nicht.“ Der TV-Experte Lothar Matthäus hatte jüngst erklärt, dass es bei Musiala „keine Ausreden“ mehr“ gebe. Der Bayern-Star müsse den schweren Rückschlag nun endgültig aus dem Kopf bekommen. Bayerns Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt betont, dass man Musiala – der in München mit einem angeblichen Jahresgehalt von 25 Millionen Euro zu den absoluten Topverdienern gehört – weiter behutsam aufbauen wolle.