Wegen Niedrigwassers freigelegt: Brennende Phosphor
Am Rheinufer im nordrhein-westfälischen Neuss ist die Polizei am Sonntag zu einem ungewöhnlichen Fund gerufen worden: Aus einem stark korrodierten Metallkörper, der an einigen Stellen brannte, trat weißer Rauch aus. Wie die Polizei mitteilte, erhärtete sich schnell der Verdacht auf ein Kampfmittel.
Die Polizei ließ den brennenden Metallkörper kontrolliert ausbrennen, da keine Gefahr bestand, dass sich der Brand weiter ausbreiten könnte.
Der hinzugerufene Kampfmittelbeseitigungsdienst identifizierte den Fund als britische Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die im vorderen Bereich rund 300 Gramm weißen Phosphor enthielt.
Die Hauptbrandladung war bereits ausgespült
Dieser sei wegen des Niedrigwassers im Rhein freigelegt worden und habe sich beim Kontakt mit der Luft entzündet, teilte die Polizei weiter mit.
Die ursprüngliche Hauptbrandladung sei durch die lange Lagerung im Wasser bereits ausgespült worden und habe keine Gefahr mehr dargestellt.
Nachdem der Phosphor ausgebrannt war, wurde die Bombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst sichergestellt und abtransportiert. (AFP)