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Wegen Paparazzi: Sandra Bullock versteckte Sohn in Hockeytasche

Unterhaltung

In »Miss Undercover« spielte sie eine FBI-Agentin, doch auch im echten Leben kennt sich US-Schauspielerin Sandra Bullock (62) mit Geheimdienstmethoden aus. »Man muss vorgehen wie die CIA«, sagte Bullock im Gespräch mit Schauspiel-Kollegin Jennifer Aniston im »Interview Magazine« – bezogen darauf, ihr Privatleben vor Paparazzi zu verbergen.

Eine besonders wichtige Fähigkeit: Geheimnisse und Dinge verbergen – oder gleich Menschen. So berichtete Bullock im Gespräch mit Aniston von einem Vorfall während der Dreharbeiten zum Weltraumfilm »Gravity«: Während sie und gleichzeitig die Boulevardpresse von der Untreue ihres damaligen Ehemannes Jesse James erfuhren, musste sie die Existenz des kürzlich gemeinsam adoptierten Kindes Louis Bardo Bullock geheim halten – denn die war noch nicht öffentlich. »Mir wurde klar, dass ich aus dem Haus musste, weil die Paparazzi im Anmarsch waren und niemand wusste, dass ich ein Neugeborenes hatte«, erzählte Bullock.

»Ich habe gerade den Schrank aufgeräumt und dabei diese Eishockeytaschen gefunden, in die man auf Reisen Kleidung stopfen kann«, berichtet Bullock weiter. Doch statt Klamotten packte sie kurzerhand ihren Adoptivsohn Louis ein. »Dann habe ich die Eishockeytasche zum Auto getragen, so als würde ich einfach irgendeine beliebige Eishockeytasche tragen.« So habe sie die Existenz ihres Adoptivsohnes fürs Erste geheim halten können.

Doch selbst die anscheinend mit allen Wassern gewaschene Sandra Bullock kann der Klatschpresse nicht immer entkommen. »Wenn man von guten Menschen umgeben ist, ist alles in Ordnung«, sagte Bullock. »Aber wenn Menschen in deinem Umfeld dir Böses wollen, dann ist deine Privatsphäre – egal, wie diskret du bist und wie viel du im Voraus planst – eine Information, mit der sie Geld verdienen können. Das ist mir kürzlich passiert, und es hat mir das Herz gebrochen.«

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