Wegen Performance-Problemen: Google soll Verschiebung von Gemini 3.5 Pro planen
Google soll mit der aktuellen Leistung von Gemini 3.5 Pro unzufrieden sein und die Veröffentlichung des neuen KI-Modells deshalb vorerst auf unbestimmte Zeit verschieben wollen. Intern soll das Modell die Erwartungen bislang deutlich verfehlen. Während Google die Modelle Gemini 3.5 Flash und Gemini 3.5 Flash-Lite bereits veröffentlicht hat, müssen Nutzer weiterhin mit dem Anfang des Jahres vorgestellten Gemini 3.1 Pro Vorlieb nehmen, das seinerzeit vor allem bei Logik-Aufgaben überzeugen konnte. Nicht die erhofften Ergebnisse Von Gemini 3.5 Pro soll Google derzeit selbst nicht sonderlich überzeugt sein. Insbesondere bei der Verbesserung der Programmierfähigkeiten des KI-Modells soll es Schwierigkeiten geben. Medienberichten zufolge hatte das Unternehmen die Trainingsdaten angepasst, um sowohl die Code-Generierung als auch das Verständnis für den Code selbst zu verbessern. Die daraus erzielten Resultate sollen jedoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein, weshalb Google den Marktstart verschoben haben soll. Die entsprechenden Informationen stammen von nicht namentlich genannten Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen, wurden von Google bislang jedoch nicht offiziell bestätigt. Google gerät in Rückstand Die Verzögerung fällt in eine Phase zunehmenden Wettbewerbs im Markt für KI-Modelle. Anthropic, OpenAI und Meta hatten zuletzt neue Modelle vorgestellt, die insbesondere bei Programmieraufgaben hohe Leistungen erzielen konnten. Da diese Anbieter ihre Modelle kontinuierlich weiterentwickeln, wächst für Google das Risiko, den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren. Entsprechend steigt der Druck auf das Unternehmen, zeitnah ein konkurrenzfähiges Spitzenmodell bereitzustellen. Gleichzeitig könnten Abonnenten mit der Leistung von Gemini 3.1 Pro unzufrieden sein und zu anderen Anbietern wechseln. Ein damit verbundener Einnahmerückgang könnte zudem die Wirtschaftlichkeit der milliardenschweren Investitionen in generative KI und die eigenen KI-Pläne infrage stellen. Konzern hatte schon einmal aufgeholt