DAX +0,76 % 25.604,35 Pkt 12:50:03 MDAX +0,45 % 30.423,25 Pkt 12:50:05 Euro Stoxx 50 -0,18 % 6.153,53 Pkt 12:50:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,36 % 4.059,80 USD 12:54:48 Silber -0,71 % 53,91 USD 12:54:48 Brent -2,22 % 111,35 USD 12:54:29 WTI +1,95 % 101,85 USD 12:54:49 Bitcoin +0,35 % 81.084,12 USD 13:04:52 EUR/USD -0,33 % 1,11370 USD 13:04:42 EUR/GBP +0,04 % 0,83760 GBP 13:05:05 EUR/CHF -0,17 % 0,92320 CHF 13:05:05 EUR/JPY -0,14 % 175,764 JPY 13:05:05

Wehrdienst: Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt stark an

Nation

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist zuletzt deutlich angestiegen. Von Januar bis August 2026 seien im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) insgesamt 12.102 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung eingegangen, sagte eine Sprecherin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Im gesamten Jahr 2025 gab es demnach lediglich 3.879 Anträge, 2024 waren es 2.249. Auch die entsprechenden Beratungsstellen meldeten einen wachsenden Zulauf.

Gründe könnten wachsende Spannungen zwischen der Nato und Russland sowie der neue Wehrdienst sein. Ziel des neuen Wehrdienstgesetzes ist es, die Zahl der aktiven Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten bis 2035 auf 255.000 bis 270.000 zu erhöhen. Ab 1. Juli 2027 ist dafür eine verpflichtende Musterung für junge Männer ab dem Geburtsjahr 2008 vorgesehen – auch wenn der Wehrdienst selbst freiwillig bleibt.

Anträge auf Kriegsdienstverweigerung reichen nicht allein Reservisten und aktive Soldatinnen ein, sondern trotz ausgesetzter Wehrpflicht auch Ungediente. Das Recht zur Verweigerung ist im Grundgesetz verankert.

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