„Weil ich mich politisch geäußert habe“
Startseite Wirtschaft „Höhle der Löwen“-Star Thelen verlor Millionen: „Weil ich mich politisch geäußert habe“ Von: Christoph Gschoßmann Uns auf Google folgen Der bekannte Unternehmer greift die Regierung scharf an. Er gibt zu, dass er durch seine Äußerungen finanziell großen Schaden genommen hat. München – Er hat sich zur aktuellen politischen Lage in Deutschland geäußert – und dadurch wohl Millionen an Euro eingebüßt. Frank Thelen (50), Investor und bekannt aus „Die Höhle der Löwen“, erhebt dennoch erneut harte Vorwürfe gegen das politische Klima. In einem Interview gibt er zu, er habe „durch meine politischen Äußerungen … ganz klar viele Millionen Euro dadurch verloren“. Thelen schildert in BILD am SONNTAG, er habe sich politisch deutlich positioniert und dabei auch die Energiepolitik der Grünen kritisiert. Danach seien nach seinen Worten „Kunden, Investoren, Kooperationspartner“ abgesprungen. Projekte seien „innerhalb von zwei, drei Tagen“ in „Millionenhöhe gekündigt“ worden. Er betont zugleich, dass er die Verluste persönlich verkraften könne, andere aber nicht so leicht. Thelen zeigte sich zuletzt emotional und sprach über ein gescheitertes Projekt. Frank Thelens Reform-Frust über die Regierung: „Das sehe ich nicht so“ In dem Gespräch rechnet Thelen außerdem mit der Reformpolitik ab. Auf die Frage, ob die Reformen nun da seien, sagt er: „Boah, also die Reformen sind jetzt da? Das sehe ich nicht so.“ Seine Erklärung: CDU/CSU und SPD verfolgten unterschiedliche Ziele, deshalb entstünden vor allem Kompromisse statt großer Schritte. Er formuliert es drastisch: „Ich sehe überhaupt keinen echten Reformwillen.“ Politisch besonders aufgeladen ist Thelens Kritik am Konzept der „Brandmauer“. Laut Thelen sei dieses „rein aus Verhandlungstaktik ein Fehler“ und sagt: „Die Brandmauer hat Deutschland geschadet“. Gleichzeitig beklagt er, die Politik verliere sich in Nebenthemen, während Betriebe und Familien andere Sorgen hätten. Thelen sagt, er wolle keine zu linke Bundesregierung – allerdings auch keine AfD-Regierung. Sachsen-Anhalt: AfD kündigt Sofortprogramm an