Weil Max Eberl zu stur war? FC Bayern München könnte sich bei Verkaufskandidat verzockt haben
Wie aus einem Bericht der Bild hervorgeht, hatte der Leih-Verein des portugiesischen Nationalspielers in der zurückliegenden Spielzeit, Tottenham Hotspur, durchaus Absichten, den 31-Jährigen über den Sommer hinaus fest unter Vertrag zu nehmen. Allerdings war den Londonern die mit den Bayern im Voraus ausgemachte Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro zu hoch. Anstatt in Gespräche einzutreten und über eine etwas niedrigere Summe zu verhandeln, stellte der FCB um Sportvorstand Max Eberl jedoch offenbar auf stur und beharrte auf seinen Forderungen. Allem Anschein nach spekulierte man beim deutschen Rekordmeister darauf, dass ein anderer Klub einlenken und die 30 Millionen Euro für Palhinha zahlen würde. Rund zwei Monate nach dem offiziellen Ende der vergangenen Saison kann von einem Durchbruch in der Causa aber keine Rede sein. Zwar soll es mehrere interessierte Vereine geben, sie alle empfänden die von den Münchnern aufgerufene Ablöse allerdings als zu hoch. Getty Images Nimmt Aston Villa dem FC Bayern Joao Palhinha ab? Mittlerweile werden Aston Villa und Benfica Lissabon als wahrscheinlichste Abnehmer für den zentralen Mittelfeldspieler gehandelt. Der Tabellenvierte der vergangenen Premier-League-Saison sehe den Portugiesen als ernsthafte Option, schrieb Transferexperte Fabrizio Romano jüngst. Allerdings wurde das Werben bis dato noch nicht konkret, weder ein Angebot noch Gespräche mit dem FCB habe es bisher gegeben. Ähnlich sieht es laut A Bola bei Benfica aus. Konkrete Gespräche mit den Münchnern haben wohl auch hier noch nicht stattgefunden. Der deutsche Rekordmeister habe seine Ablöseforderung indes mittlerweile auf 20 bis 25 Millionen Euro heruntergeschraubt. Eine Summe, die die Spurs am Ende wohl auch akzeptiert hätten. Vor allem Coach Roberto De Zerbi soll sich sehr um eine Verpflichtung Palhinhas bemüht haben, inzwischen haben sich die Londoner jedoch anderweitig verstärkt. Für mehr als 200 Millionen Euro wurden Sandro Tonali von Newcastle United und Mateus Fernandes von West Ham United für das zentrale Mittelfeld verpflichtet - ein Palhinha-Transfer ist spätestens damit endgültig vom Tisch. Getty Images Joao Palhinha bei Trainingsstart des FC Bayern anwesend Palhinha wechselte 2024 für 51 Millionen Euro vom FC Fulham zum FC Bayern, konnte sich dort jedoch nie als Stammspieler etablieren. Nach lediglich 25 Pflichtspielen gaben ihn die Münchner ein Jahr später an Tottenham ab, wo er in einer insgesamt schwachen Spurs-Saison zu den wenigen Lichtblicken gehörte. Dass der 31-Jährige in München keine Zukunft hat, gilt als so gut wie sicher. Für den Trainingsauftakt des FCB kehrte er am Montag dennoch zunächst zurück an die Säbener Straße und lud auf seinem Instagram-Account anschließend sogar ein Foto von sich im Bayern-Dress hoch.