Weißes Haus beschimpft einen Journalisten wegen Beitrag über Natalie Harp
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„Kranker, wahnhafter Freak“: Weißes Haus beschimpft Journalist wegen Beitrag über Natalie Harp
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Weil der Journalist Rupar ein Foto der Trump-Vertrauten Harp teilt und darauf verweist, dass sie den Präsidenten nach Irland begleitete, wird er beschimpft.
Washington, D. C. – Das Weiße Haus hat am Samstag einen Journalisten als „kranken, wahnhaften Freak“ bezeichnet, nachdem dieser einen Beitrag über die enge Trump-Vertraute Natalie Harp veröffentlicht hatte. In dem Post ging es um Harps Rolle im Umfeld von US-Präsident Donald Trump und ihre Präsenz auf einer Auslandsreise, was in den sozialen Netzwerken für Aufsehen sorgte.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com
Der Journalist Aaron Rupar teilte ein Foto von Harp bei einem Empfang für Trump in der Residenz des US-Botschafters in Dublin nach der Ankunft des Präsidenten in Irland am Samstag. „Seht mal, wer die Reise nach Irland mitgemacht hat! #TravelWithNatalie“, schrieb Rupar zu dem Foto in einem Beitrag auf X.
Journalist kontert Angriff des Weißen Hauses wegen Trump-Vertrauter Harp
Der „Rapid-Response“-Account des Weißen Hauses reagierte prompt und schrieb: „Präsident Trump reist tatsächlich mit Mitarbeitern. Aaron hingegen ist ein kranker, wahnhafter Freak (in seinen 40ern), der hinter einer Tastatur sitzt und unheimliche Dinge wie diese postet.“ Die harsche Wortwahl sorgte unmittelbar für zusätzliche Kritik an der Kommunikationsstrategie des Weißen Hauses.
Rupar antwortete darauf: „Der vom Steuerzahler finanzierte Hetz-Account des Weißen Hauses greift mich jetzt an, weil ich [blättert in den Unterlagen] in meinen 40ern bin.“ Mit seiner Reaktion versuchte er, den persönlichen Angriff ins Lächerliche zu ziehen und auf die Nutzung öffentlicher Mittel für solche Botschaften hinzuweisen.
Harp steht seit Jahren nahezu ständig an Trumps Seite, doch ihre Beziehung zum Präsidenten ist in den vergangenen Wochen stärker in den Fokus gerückt, seit Senator Jon Ossoff sie in einer Rede über Trumps Arbeitsgewohnheiten namentlich erwähnte. Der Demokrat aus Georgia warf Trump vor, er wolle „mit Natalie in ihrem offenbar schutzlosen, vom Emir von Katar geschenkten fliegenden Palast reisen“ und spielte damit auf Berichte an, wonach Harp zu der kleinen Gruppe gehörte, die Trump begleitete, als er beim Abflug aus der Türkei im Juli wegen einer Bedrohung durch den Iran heimlich das Flugzeug wechselte.
Vertraute von Donald Trump: Ossoffs Kritik lenkt Fokus auf Harps Einfluss
Ossoffs Bemerkung löste eine scharfe Reaktion des Weißen Hauses aus und führte dazu, dass Harps Einfluss in der Administration erneut verstärkt unter Beobachtung geriet. Ihre Nähe zum Präsidenten und ihre Präsenz bei sensiblen Reisen sorgten zunehmend für Diskussionen in Washington.