DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 62.994,67 USD 09:58:59 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Welche Jahrgänge zuerst betroffen sind

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Startseite Verbraucher Merz’ Rentenkommission fordert Aus für Frührente – diese Jahrgänge trifft es zuerst Von: Christoph Gschoßmann Uns auf Google folgen Ein CDU-Politiker aus der Rentenkommission will die Abschaffung der Frührente so schnell wie möglich – bevor geburtenstarke Jahrgänge profitieren. Frankfurt – Wer in den vergangenen Jahren mit 63 Jahren in Rente gehen wollte, wurde still und leise enttäuscht. Die sogenannte „Rente mit 63“ gibt es schon lange nur noch auf dem Papier: Wer 2026 die Voraussetzung von 45 Beitragsjahren erfüllt, geht faktisch erst mit rund 64 Jahren und vier Monaten in Rente. Jetzt soll Schluss sein – endgültig. Doch darüber, wie schnell, streitet die schwarz-rote Koalition bereits. Am 24. Juni 2026 überreichte die Rentenkommission der Bundesregierung ihren 80-seitigen Bericht mit 33 Empfehlungen. Kern der Reform: Die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren fällt weg. Außerdem soll das Renteneintrittsalter schrittweise mit der Lebenserwartung steigen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) kündigten an, alle Vorschläge vollständig umzusetzen. Bas stellte klar: „Es gibt jetzt kein Rosinenpicken, es ist ein Gesamtkunstwerk.“ Rentenreform sieht Aus der Frührente vor – CDU drängt, SPD zögert Innerhalb der Koalition bricht der erste Streit los – und zwar über das Tempo. CDU-Mann Pascal Reddig, Mitglied der Rentenkommission, will keine Zeit verlieren: „Eine Übergangsfrist von fünf Jahren wäre zu lang.“ Er räumt aber ein: „Wer sich etwa darauf eingestellt hat, im nächsten Jahr frühzeitig abschlagsfrei in Rente zu gehen, für den wird das sicher noch möglich sein. Aber viel länger können wir das nicht mehr zulassen.“ Gratis für Sie: Der große Renten-Ratgeber So holen Sie das meiste aus Ihrer Rente. Versteckte Fehler vermeiden. Dies und viele Tipps von Renten-Profis finden Sie in unserem kostenlosen Ratgeber. Laden Sie sich HIER den Ratgeber kostenlos als PDF herunter Auf der anderen Seite steht die SPD. Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey sagte dem Tagesspiegel: „Die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren Arbeit sollte aus meiner Sicht möglich bleiben.“ Sie verweist auf Gerechtigkeit: Wer früh ins Berufsleben eingestiegen sei, stehe anders da als jemand, der nach Studium und Auslandsjahr erst mit 28 anfange zu arbeiten. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lehnt die Abschaffung ab. Beide Bundesländer stehen im September 2026 vor Wahlen. Welche Jahrgänge trifft es bei der Rentenreform zuerst? Die Reform greift in zwei Wellen – und wer wann geboren wurde, entscheidet alles. Wer 1964 oder früher geboren ist und 45 Beitragsjahre vorweisen kann, darf nach aktuellem Recht noch abschlagsfrei vor 67 in Rente. Der Jahrgang 1964 kann dagegen mit 65 Jahren in den Ruhestand, der Jahrgang 1963 mit 64 Jahren und zehn Monaten. Die Betroffenen stehen im Zentrum der politischen Debatte darüber, wie schnell die Abschaffung greift. Wer 1965 oder später geboren ist, könnte doppelt betroffen sein: Fällt die Frührente weg, kommt ab 2032 zusätzlich ein schrittweise steigendes Rentenalter. Laut WDR könnten Beschäftigte im Jahr 2041 erst mit 67,5 Jahren in Rente gehen, 2051 dann mit 68 Jahren. Für diejenigen, die in Pflege, Bau oder anderen körperlich harten Berufen arbeiten und gesundheitlich nicht mehr können, soll eine Ausnahme greifen: bis zu zwei Jahre früher ohne Abschläge – nach ärztlicher Prüfung.

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