DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +1,43 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber +0,34 % 57,79 USD 22:59:48 Brent 0,00 % 90,12 USD 20:28:19 WTI 0,00 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,72 % 63.216,15 USD 11:18:20 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:53 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:53 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:53 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:53

Weltfußballverband Fifa: Rufe nach Rücktritt von Gianni Infantino mehren sich

Sport

Nach dem Platzen seiner umstrittenen Investorenpläne für die Fußballweltmeisterschaft mehren sich die Rufe nach einem Wechsel von Fifa-Präsident Gianni Infantino an der Spitze des Weltfußballverbands. Am Samstagabend forderte der Chef der spanischen Fußballliga, Javier Tebas, offen Infantinos Rücktritt. Wenige Stunden zuvor hatte der europäische Fußballverband Uefa Infantino das Vertrauen entzogen. Auch der britische Premier Andy Burnham hatte dem Fifa-Chef den Rückzug nahegelegt. »Der Weltfußball braucht eine neue Führung, die seine Governance modernisiert, die Glaubwürdigkeit wiederherstellt und zukunftsweisende Entscheidungen im Konsens mit den beteiligten Akteuren trifft«, schrieb Spaniens Fußballligachef Tebas auf X. Der 64-Jährige zählt zu den schärfsten Kritikern von Infantino. Investorenskandal sei »nur die Spitze des Eisbergs« Dass der Fifa-Präsident nach heftiger Kritik sein Vorhaben verworfen habe, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, sei »eine gute Nachricht«, sagte Tebas. Aber: »Einen Vorschlag zurückzuziehen, löscht nicht alles aus, was geschehen ist. Es ist nur die Spitze des Eisbergs.« Der Spanier erinnerte in seinem Post in sozialen Medien auch an die kontroverse Aufhebung einer Spielsperre für den US-Stürmer Folarin Balogun bei der jüngsten Fußball-WM, die Infantino nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump veranlasst hatte. Zudem monierte Tebas »skandalöse Preise« für Tickets, den Umgang mit Korruption in der Fifa, die Umgestaltung des internationalen Spielkalenders sowie neue Wettbewerbe und Formate, die »ohne einen echten Prozess des Dialogs« entschieden worden seien. »Aus all diesen Gründen glaube ich, dass Gianni Infantino nicht weiter an der Spitze der Fifa stehen darf«, schloss Tebas seinen Beitrag: »Das Problem war nie ein einzelner Vorschlag. Das Problem ist ein Governance-Modell, das die Macht zentralisiert, die Gegenkräfte schwächt und jene marginalisiert, die direkt von seinen Entscheidungen betroffen sind.« Selbst engste Berater rückten von Infantino ab Nach heftiger Kritik aus vielen Fußballverbänden hatte die Fifa am Samstag ihre umstrittenen Investorenpläne zurückgenommen. Verbandspräsident Infantino erklärte seine Pläne für gescheitert. Sie hatten vorgesehen, bis zu 20 Prozent der kommerziellen Fifa-Rechte – etwa für die Fußballweltmeisterschaft – an private Geldgeber zu verkaufen, um damit bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar einzuspielen. Das Vorhaben hatte weltweit Kritik von Fußballverbänden, Funktionären und selbst Infantinos engsten Beratern hervorgerufen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren