Weltweit einzigartig: Der Bundesliga-Plan zu 50+1
Am gestrigen Montag tagten die Vereine der Bundesliga und der 2. Bundesliga in Frankfurt, um das weitere Vorgehen hinsichtlich der 50+1-Regelung im deutschen Fußball zu besprechen. Grundlage für die Diskussion war die finale Bewertung des Bundeskartellamtes vom 12. August. Darin heißt es, dass es keine grundlegenden kartellrechtlichen Bedenken an 50+1 gibt.
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Aus einem offiziellen Statement des Bundesliga-Präsidiums geht hervor, dass 50+1 „ein zentrales Grundprinzip des deutschen Profifußballs und eine Grundlage für die gesellschaftliche Verankerung des Profifußballs in Deutschland“ bleibt. Die Mitglieder sprachen sich für einen „Prozess zur Verbesserung der Rechtssicherheit sowie weitere Überlegungen hinsichtlich geänderter Rahmenbedingungen unter Beibehaltung der 50+1-Regel“ aus.
Das Bundeskartellamt stufte die Regel zwar als Wettbewerbsbeschränkung ein, rechtfertigt sie aber mit „dem Ziel der Sicherung der Partizipationsmöglichkeiten breiter Bevölkerungsschichten“. Damit steht 50+1 auch in Zukunft auf einem soliden Fundament. Welche Stellschrauben bei der Ausgestaltung der Regel noch justiert werden, soll aus einer zukünftigen Mitgliederversammlung aller 36 Profivereine hervorgehen.
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Erste Vorschläge zu Anpassungen will das Präsidium der Bundesliga dem Ligaverband „im ersten Halbjahr 2027“ präsentieren. Anschließend erhofft man sich eine „breit getragene Lösung“, um „langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen innerhalb des Ligaverbands zu vermeiden“. Für die kommenden Monate sind intensive Gespräche der Mitglieder und des Präsidiums geplant, um nachhaltig Klarheit zu schaffen.