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Wende im Sorgerechtsstreit? Halle Berrys Sohn darf nun doch aussagen

Unterhaltung

Im Verfahren zwischen Halle Berry (60) und Olivier Martinez (60) hat ein Gericht die Aussage des gemeinsamen Sohnes zugelassen. Das berichtet das US-Promiportal „TMZ“ unter Berufung auf Gerichtsunterlagen. Demnach soll der 13-jährige Maceo befragt werden.

Nach Angaben des Portals darf sich die Befragung ausschließlich auf „auf den Antrag zur Erteilung einer einstweiligen Verfügung“ beziehen. Martinez hatte diesen Antrag gegen Berry eingereicht. Maceo wird dem Bericht zufolge unter Ausschluss der Öffentlichkeit angehört. Neben den Verfahrensparteien dürfen dann nur deren Anwälte und Mitarbeiter des Gerichts anwesend sein.

Halle Berry äußert Zweifel an Maceos Unvoreingenommenheit

Berry hatte zuvor bezweifelt, dass ihr Sohn ohne Beeinflussung aussagen kann. Nach Informationen von „People“, die sich auf entsprechende Unterlagen beruft, beschuldigt sie Martinez, den Jungen auf die Befragung vorzubereiten und ihn zu manipulieren. Maceo habe zuletzt größtenteils bei seinem Vater gewohnt. Dabei soll Martinez mit ihm über die Vorwürfe und das Gerichtsverfahren gesprochen haben.

Der Anwalt des französischen Schauspielers weist diese Vorwürfe zurück. Martinez vertritt demnach die Ansicht, dass Maceo seine eigene Perspektive auf die Ereignisse darlegen wolle und deshalb angehört werden müsse.

Schwere Vorwürfe von Olivier Martinez gegen Halle Berry

Hinter dem aktuellen Streit steht ein Vorfall, der sich am 26. September ereignet haben soll. Martinez wirft Berry vor, ihren Sohn bei einem Streit gewürgt zu haben. Anfang Oktober beantragte er daraufhin eine Schutzanordnung sowie das alleinige Sorgerecht. Berry weist den Gewaltvorwurf zurück.

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Berry schildert den Ablauf anders. Der Streit habe begonnen, nachdem sie Maceo aufgefordert hatte, ein Virtual-Reality-Spiel auszuschalten. Aus einem zunächst spielerischen Gerangel habe sich eine Auseinandersetzung entwickelt, bei der ihr Sohn sie geschubst habe. Ihr Verlobter Van Hunt habe eingegriffen. Berry betonte, sie würde ihrem Kind niemals etwas antun und habe Maceo nicht gewürgt.

Streit um die Betreuung von Sohn Maceo dauert seit Jahren an

Am 1. Oktober erließ das Gericht zunächst eine befristete Schutzanordnung. Die nächste Anhörung soll am 16. Oktober stattfinden. Bis dahin darf Berry ihren Sohn montags, dienstags sowie an den Wochenenden jeweils zwischen 10 und 20 Uhr sehen.

Berry und Martinez beendeten ihre Ehe 2015 nach zwei Jahren. Die juristischen Fragen ihrer Scheidung regelten sie erst 2023. Damals trafen sie auch Vereinbarungen zur Betreuung von Maceo. Die Auseinandersetzungen über die gemeinsame Erziehung gingen jedoch weiter. Im Jahr 2024 beantragte Berry bereits, allein über rechtliche Angelegenheiten ihres Sohnes entscheiden zu dürfen.

Von (paf/spot)

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