DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +1,43 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber +0,34 % 57,79 USD 22:59:48 Brent 0,00 % 90,12 USD 20:28:19 WTI 0,00 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,71 % 63.211,32 USD 19:25:44 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:53 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:53 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:53 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:53

Wer so viel Rente bekommt, könnte im Alter als reich gelten

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Wie hoch kann die gesetzliche Altersrente in Deutschland ausfallen? Eine feste Obergrenze nennt das Gesetz zwar nicht. Dennoch ist die maximale Rente faktisch begrenzt, weil selbst bei sehr hohen Gehältern nur ein bestimmter Teil des Einkommens für die spätere Rentenberechnung zählt. Maximale Rente wird durch Beitragsgrenze begrenzt Entscheidend für die maximale Rente ist die Beitragsbemessungsgrenze. Im Jahr 2026 liegt sie bundesweit bei 8.450 Euro im Monat beziehungsweise 101.400 Euro im Jahr. Wer mehr verdient, zahlt auf das darüberliegende Einkommen keine zusätzlichen Rentenbeiträge und sammelt dadurch auch keine weiteren Ansprüche. Das geht aus den aktuellen Berechnungsgrößen der Deutschen Rentenversicherung hervor. Für die Berechnung werden sogenannte Entgeltpunkte vergeben. Diese werden berechnet, indem das persönliche beitragspflichtige Jahreseinkommen durch das vorläufige Durchschnittsentgelt aller Versicherten geteilt wird. Dieses wiederum beträgt 2026 laut den aktuellen Rechengrößen der Rentenversicherung 51.944 Euro. Für 2026 bedeutet das: 101.400 Euro geteilt durch 51.944 Euro ergeben rund 1,952 Entgeltpunkte. Wer dagegen genau das Durchschnittsentgelt verdient, erhält 1,0 Entgeltpunkte. Wer weniger verdient, erhält entsprechend weniger als einen Punkt. Da Einkommen oberhalb von 101.400 Euro in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr berücksichtigt wird, lassen sich aus regulärem Arbeitsentgelt in diesem Jahr praktisch keine höheren Entgeltpunkte erzielen. So viel bringen 45 Jahre mit Spitzen- und Durchschnittsverdienst Seit dem 1. Juli 2026 ist ein Entgeltpunkt monatlich 42,52 Euro wert. Die Renten wurden zu diesem Termin um 4,24 Prozent angehoben, wie die Deutsche Rentenversicherung zur Rentenanpassung 2026 mitteilt. Ein Jahr mit einem Einkommen an der Beitragsbemessungsgrenze steigert die spätere Bruttorente nach heutigen Werten somit um ungefähr 83 Euro. Wer 45 Jahre lang durchgehend den jeweils maximal berücksichtigungsfähigen Verdienst erzielt, käme in einer vereinfachten Rechnung auf rund 87,84 Entgeltpunkte. Multipliziert mit dem aktuellen Rentenwert ergibt sich eine maximale Rente von etwa 3.735 Euro brutto im Monat. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen amtlich festgelegten Höchstbetrag, sondern um eine Modellrechnung mit den Werten des Jahres 2026. Beispielrechnung: So entstehen rund 3.736 Euro Rente bei maximal berücksichtigungsfähigen Verdienst Wer dagegen das jährliche Durchschnittsgehalt verdient hat, muss mit einer maximalen Rente von etwa 1.913 Euro rechnen. Beispielrechnung: Rente bei durchschnittlichem Einkommen Verdienst du weniger, verringert sich aufgrund der Entgeltpunkte entsprechend auch die maximale Rente, die du im Alter zu erwarten hast. Beispielrechnung: Rente bei unterdurchschnittlichem Einkommen (40.000 Euro brutto/ Jahr) Topaktuell Warum die tatsächliche Rente höher ausfallen kann Die Rechnung bildet kein vollständiges Erwerbsleben ab. Beitragsbemessungsgrenze, Durchschnittsentgelt und Rentenwert werden regelmäßig angepasst. Zudem können mehr als 45 Versicherungsjahre, zusätzliche rentenrechtliche Zeiten oder ein aufgeschobener Rentenbeginn die Leistung erhöhen. Wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze auf die Rente verzichtet, erhält für jeden zusätzlichen Monat einen Zuschlag zum Zugangsfaktor. Zur gesetzlichen Altersrente können außerdem Betriebsrenten, private Rentenversicherungen oder Versorgungsbezüge hinzukommen. Von der gesetzlichen Bruttorente gehen je nach persönlicher Situation noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Einkommensteuer ab. Die errechneten 3.735 Euro sind deshalb weder ein garantierter Auszahlungsbetrag noch eine allgemeingültige maximale Rente. Quellen: Deutsche Rentenversicherung

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