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Werder Bremen: Amos Pieper genervt von Fan-Stinkefinger

Sport

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Wieder einmal nimmt Werder nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch etwas Zählbares mit. Aber bis zum Ausgleich samt Punktgewinn gegen Paderborn (2:2 nach 0:2) waren einige Bremer Fans ganz schön unzufrieden. In der Halbzeit gab es ein deutliches Pfeifkonzert Richtung Profis. Und das hat einen Werder-Spieler ganz schön verstimmt. Amos Pieper (28) zeigte spöttisch einen Daumen Richtung Nord-Tribüne.

Der Werder-Verteidiger: „Teilweise haben welche gepfiffen. Ich war irritiert. Mittelfinger und Pfiffe müssen nicht sein.“

Werder-Star sauer wegen Fan-Stinkefinger

Das 0:2 gegen Paderborn zur Pause hatte bei der großen Weserstadion-Party (100. Geburtstag) viele Zuschauer verärgert. Sie hatten sich offenbar eine Führung versprochen. Das Spiel nach vorn brachte zudem genügend Torchancen, die gegen den Aufsteiger aber reihenweise versemmelt wurden. Pieper: „Ich hatte nicht das Gefühl, dass die erste Halbzeit katastrophal war. Ich wünsche mir, dass wir jedes Mal an einem Strang ziehen.“

Auch Clemens Fritz (45) hat die Fan-Pfiffe vernommen. Werders Manager: „Man kann es eben nicht jedem recht machen. Kein Vorwurf, aber sicherlich fand ich es jetzt nach den letzten Wochen auch ein bisschen verfrüht.“

Die Mannschaft war mit zuvor vier Spielen ohne Niederlage und zwei spektakulären Heimsiegen (Leipzig, Augsburg) in Vorleistung gegangen. Umso verwunderter waren die Bremer über den geringen Kredit und über die deutlichen Pfiffe nach einer Halbzeit mit vielen Werder-Chancen, die allerdings ungenutzt blieben. Ganz anders die effizienten Gäste, die nach der Pause aber kaum noch vor das Werder-Tor kamen.

Pieper: „Paderborn macht aus einer halben Chance zwei Tore, am Ende fast noch ein drittes.“ Joker und HSV-Leihgabe Rayan Philippe (25) setzte den Ball an den Innenpfosten (90.+1). Sonst hätte es wohl weitere Pfiffe gehagelt.

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