Wero bei Bunq: Bezahldienst startet jetzt auch in Deutschland
Europäischer Zahlungsdienst Wero startet jetzt auch bei Bunq in Deutschland Von t-online, llb 21.08.2026 - 07:04 UhrLesedauer: 2 Min. Eine weitere Neobank setzt auf Wero: Nach N26 und Revolut integriert nun auch Bunq den europäischen Bezahldienst. Die Freischaltung erfolgt schrittweise. Deutsche Kundinnen und Kunden der niederländischen Neobank Bunq können ab sofort auch den europäischen Bezahldienst Wero nutzen, berichtet unter anderem das Onlinemagazin "mobiFlip". Im Juli startete die Wero-Zahlungsfunktion zunächst für Bunq-Kunden in Frankreich und Belgien – parallel zur Einführung belgischer IBANs. Nun schaltet die Neobank die Funktion nach und nach auch für alle Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland frei. Mit Wero können Nutzer Geld an Freunde schicken oder Einkäufe online bezahlen. Damit erweitert eine weitere große Neobank ihr Angebot um die europäische Bezahllösung. Wero soll eine europäische Bezahllösung etablieren Hinter Wero steht die EPI Company, die von einer Reihe europäischer Banken getragen wird. Ihr Ziel ist es, eine einheitliche europäische Bezahllösung zu etablieren. Der Fokus liegt bislang auf Zahlungen zwischen Privatpersonen, zunehmend kommt Wero aber auch beim Bezahlen im Onlinehandel zum Einsatz. Ab 25. August verfügbar: Drogeriekette integriert Wero in ihren Onlineshop Europäischer Bezahldienst wächst: Lidl integriert Wero in seinen Onlineshop Neben N26 und Revolut ist Bunq die dritte Neobank, die Wero in ihre App integriert. Trade Republic und C24 sind bislang nicht dabei. Bunq setzt auf viele Konten und internationale Expansion Neben der Integration von Wero versucht Bunq, mit einer Reihe weiterer Funktionen Kunden zu gewinnen. Die Neobank verspricht eine Kontoeröffnung innerhalb von fünf Minuten und ermöglicht es, bis zu 25 separate Konten über eine App zu verwalten. Kundinnen und Kunden in Deutschland erhalten standardmäßig eine deutsche IBAN, die mit "DE" beginnt. Hinzu kommen variable Zinsen von bis zu 3,01 Prozent pro Jahr, die Bunq wöchentlich auszahlt. Gleichzeitig treibt das Unternehmen seine internationale Expansion voran. Außerhalb Europas verfügt Bunq über eine US-Broker-Dealer-Lizenz und hat in Mexiko Banklizenzen beantragt. Europaweit zählt die Neobank mittlerweile mehr als 22 Millionen Nutzerinnen und Nutzer und liegt damit auf Platz zwei hinter Revolut mit rund 70 Millionen Kunden. Auf Platz drei folgt Trade Republic mit etwa zehn Millionen Kunden.