Wetter: Bombenzyklon nähert sich
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Bombenzyklon „Austen“ nähert sich Deutschland – an einem Tag wird der Höhepunkt erwartet
Von: Dominik Jung
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Der goldene Herbst verabschiedet sich erst einmal, nun nimmt ein Bombenzyklon Kurs auf die Nordsee. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Frankfurt – Was sich da gerade westlich der Britischen Inseln zusammenbraut, hat es in sich. Ein zunächst harmloses Tief gerät unter einen extrem kräftigen Jetstream und vertieft sich ab Donnerstag, 22. Oktober 2026, so rasant, dass Meteorologen von einem Bombenzyklon sprechen. Der Luftdruck im Kern stürzt dabei innerhalb kürzester Zeit regelrecht ab. Die Briten haben dem Monster bereits einen Namen gegeben: „Austen“, der erste offizielle Sturm der Saison. Über der Irischen See drohen Orkanböen von bis zu 160 km/h, im Ärmelkanal rund 120 km/h. Irland, Wales und Südengland bekommen die volle Wucht ab.
Freitag erreicht der Sturm die Nordsee
Danach zieht das Sturmfeld über den Kanal hinweg direkt in die Nordsee. Schon am Donnerstag frischt der Südwestwind an der Küste kräftig auf, auf dem Brocken pfeift es dann bereits mit Sturmböen. Der Höhepunkt bei uns kommt aber am Freitagnachmittag und hält bis in die Nacht zum Samstag an.
Besonders betroffen sind die Ost- und Nordfriesischen Inseln, Helgoland, Sylt und die gesamte Küste von Ostfriesland bis Nordfriesland. Dort sind Sturmböen um 90 km/h zu erwarten, einzelne schwere Sturmböen um 100 km/h sind nicht ausgeschlossen. Auch im Westen und im Binnenland wird es ungemütlich, dazu kommt teils kräftiger Regen. Sichern Sie lose Gegenstände auf Balkon und Terrasse!
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Nächstes Sturmtief steht schon bereit
Doch damit nicht genug. Kaum ist der Bombenzyklon Richtung Skandinavien abgezogen, steht der nächste Sturm schon in den Startlöchern. Ausgerechnet in der Nacht der Zeitumstellung zum Sonntag rückt vom Atlantik das zweite Sturmtief an. An der Küste und auf den Bergen drohen dann sogar schwere Sturmböen bis hin zu Orkanböen.
Noch sind sich die Wettermodelle bei der genauen Zugbahn uneinig. Zieht das Tief etwas weiter nördlich, könnte es auch weite Teile Norddeutschlands erwischen. Der goldene Oktober ist damit endgültig Geschichte. Behalten Sie die Wetterwarnungen in den nächsten Tagen unbedingt im Blick!