Wetter: Deutscher Wetterdienst korrigiert Temperaturrekord nach oben
Am Sonntag hatte der DWD den dritten Tag in Folge einen Temperaturrekord in Deutschland registriert: 41,7 Grad in Coschen-Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree. Das war der vorläufige Höchstwert der Hitzewelle, die danach abebbte. Messstation ausgefallen Nun teilte der DWD mit, dass im Zuge der Verifikation der Daten an der Station Möckern-Drewitz am Samstag von 16.37 bis 16.45 Uhr eine »Ausfallzeit« festgestellt wurde. Aus den Rohdaten könne man schließen, »dass die resultierende Meldelücke den Zeitpunkt des Auftretens der Maximaltemperaturen umfasste«. Mehr Hitzeschutz gefordert Nach der Hitzewelle wünscht eine Mehrheit in Deutschland mehr Investitionen, um die Infrastruktur besser auf Hitzeperioden vorzubereiten. Im ARD-»Deutschlandtrend« von Infratest dimap sprechen sich 89 Prozent dafür aus, mehr Geld in den Hitzeschutz etwa für Verkehrswege, Schulen und Krankenhäuser zu investieren. Eine Mehrheit von 58 Prozent lehnt zudem die Auffassung ab, der Klimaschutz solle angesichts anderer Krisen vorübergehend politisch in den Hintergrund treten. 36 Prozent stimmen dieser Aussage zu. Für den ARD-»Deutschlandtrend« befragte Infratest dimap vom 29. Juni bis 1. Juli insgesamt 1317 Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland telefonisch und online. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ.