Wetter: Erster Herbststurm bringt Regen und Windböen nach Hessen
Nach zwei sonnigen und warmen Tagen hat sich das Wetter in Hessen in der Nacht zum Mittwoch geändert. Von Süden her zogen erste Niederschläge über das Land. Es handele sich um das Regengebiet, das in Südfrankreich und zuvor in Spanien Starkregen verursacht hat, "aber abschwächt", betonte hr-Meteorologe Tim Staeger am Dienstag.
Die Wetteränderung leitet laut Staeger einen regnerischen und wechselhaften Witterungsabschnitt ein. Er sprach von "klassischem Herbstwetter: Mittwoch und Donnerstag kommen aus Westen regelmäßig Regen-Fronten". Im Wochenverlauf werde es herbstlich-kühl mit Höchstwerten um zwölf Grad.
Am Freitag und am Samstag zieht dann ein Sturmtief durch den Ärmelkanal Richtung Hessen. "Erst kommt ein Regengebiet und dann ein Windfeld", sagte Staeger. Es sei der erste Herbststurm in Hessen in diesem Jahr.
Sturmböen von mehr als 100 km/h
Die genaue Stärke sei noch unsicher. Im hessischen Bergland könne es zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern kommen, warnte Staeger.
Für Sonntag kündige sich schon das nächste Tief mit neuem Regen an, so Staeger. Tendenziell bleibt das Wetter seinen Angaben zufolge auch danach unbeständig. "Die neue Woche bringt stramme West-Strömung mit Regen und Wind."
Regen wichtig für trockene Böden
Nach der monatelangen Trockenheit sei der Regen eine gute Sache, betonte der hr-Meteorologe. "Die Flusspegel dürften sich erholen", sagte Staeger. Für die Schifffahrt sei das zuträglich.