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Wetter in Deutschland: Regen und Gewitter - dann große Überraschung

Nation

Ungewöhnliche Wetterwende

Prognosen für Oktober verheißen Überraschung

Von Ellen Ivits

Aktualisiert am 23.09.2026 - 06:39 UhrLesedauer: 3 Min.

Erst Sturm und Regen, dann steigen die Temperaturen: Nach einem wechselhaften Wochenstart setzt sich zunehmend Hochdruckeinfluss durch. Das könnte Deutschland nicht nur ungewöhnliche Wärme bringen, sondern das Wetter bis weit in den Oktober prägen.

Der Wind dreht – und er bringt einen Wetterwechsel nach Deutschland. Ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien dehnt sich zu Wochenbeginn nach Süden aus, während sich über dem Atlantik ein Hoch weit nach Norden erstreckt. Dadurch kommt die Strömung zunehmend aus nördlichen bis nordwestlichen Richtungen. Vor allem an den Küsten macht sich das bemerkbar.

Am Dienstag beruhigt sich aber das Wetter in Deutschland. Doch die Ruhe hält nicht lange an.

Live-Wetterkarte: Regenfelder über Deutschland

Bereits am Mittwoch nähert sich von Nordwesten das nächste Tief – und bringt in Teilen Deutschlands wieder Regen. Wie sich die Regensituation in Deutschland in den kommenden Tagen entwickelt, zeigt die folgende Live-Wetterkarte.

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In der Nacht zum Donnerstag breiten sich die Wolken weiter aus. Vor allem im Norden fällt schauerartig verstärkter Regen. Die Temperaturen sinken auf 14 bis 5 Grad. Am Donnerstag sind im Süden schauerartige Regenfälle und örtlich auch Gewitter zu erwarten. Trotz der Wolken und des Regens bleibt es vergleichsweise mild. Die Höchstwerte liegen laut DWD am Donnerstag zwischen 17 und 23 Grad.

Wetter in Deutschland: Temperaturen steigen

Bereits in der Nacht zum Freitag zieht sich der Regen zunehmend in den Südosten und Osten zurück. In anderen Landesteilen kann der Himmel aufklaren, örtlich bildet sich Nebel. Zum Ende der Arbeitswoche beruhigt sich das Wetter wieder. Am Freitag bleibt es im Norden zwar wolkig, nach der aktuellen DWD-Prognose aber überwiegend trocken. In den übrigen Landesteilen zeigt sich nach der Auflösung von Nebelfeldern häufiger die Sonne. Die Temperaturen steigen auf 17 bis 24 Grad.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich für Samstag ab. Noch etwas wärmer könnte der Sonntag werden. Nach der Auflösung örtlicher Nebelfelder erwartet der DWD freundliches und mildes Wetter. Die Temperaturen steigen auf 18 bis 25 Grad. Damit könnten zum letzten Septemberwochenende noch einmal Werte erreicht werden, die eher an einen späten Sommertag erinnern.

Wettermodell berechnet bis zu 31 Grad

Zum Ende des Septembers könnten die Temperaturen noch einmal deutlich zulegen. Das europäische Vorhersagemodell (ECMWF) berechnet den Aufbau eines kräftigen Hochdruckgebiets über Europa. Gleichzeitig könnte sich ein Tief bei Island erheblich verstärken. Zwischen beiden Druckgebieten würde Deutschland in eine südliche Strömung geraten, die ungewöhnlich warme Luft weit nach Norden transportiert.

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Nach dieser Modellrechnung könnten die Temperaturen zunächst auf 20 bis 25 Grad steigen, südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Sachsen sogar auf 24 bis 28 Grad. Für den 28. September werden im Westen und Südwesten Deutschlands Spitzenwerte von bis zu 31 Grad berechnet.

Noch ist diese Entwicklung mit Unsicherheiten verbunden. Allerdings hält das europäische Modell den Angaben zufolge bereits seit mehreren Tagen an Temperaturen um 30 Grad fest.

Diese Wetterlage könnte auch für den Oktober von Bedeutung werden. Über Europa könnte sich ein sogenanntes Blockadehoch aufbauen. Dabei verbindet sich ein Hochdruckrücken mit einem Hoch über dem Kontinent und hält Tiefdruckgebiete vom Atlantik auf Abstand.

30 Grad zum Anfang des Oktober möglich

Die Folge wären für Anfang Oktober weiterhin ungewöhnlich hohe Temperaturen. Für den 1. Oktober berechnet das Modell 22 bis 26 Grad, im Westen und Südwesten bis zu 29 Grad. Örtlich könnte sogar noch einmal die Marke von 30 Grad erreicht werden. Bis zum 4. Oktober gehen die Temperaturen demnach etwas zurück, könnten aber weiterhin verbreitet 20 bis 25 Grad und im Westen und Südwesten bis zu 28 Grad erreichen.

Im Video | So wird das Wetter in Ihrer Region

Sollte diese Wetterlage tatsächlich eintreten und länger anhalten, würde damit auch die Niederschlagsarmut bis in den Oktober reichen. Wie stabil sich das mögliche Blockadehoch entwickelt und ob die außergewöhnlich hohen Temperaturwerte wirklich erreicht werden, müssen die weiteren Modellläufe zeigen.

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