DAX -0,16 % 25.422,28 Pkt 12:05:26 MDAX -1,17 % 32.015,20 Pkt 12:05:26 Euro Stoxx 50 +0,43 % 6.275,94 Pkt 12:05:15 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,71 % 61.867,43 Pkt 08:45:03 Gold +2,43 % 4.132,90 USD 12:10:26 Silber +0,56 % 58,19 USD 12:10:25 Brent +0,74 % 91,41 USD 12:03:56 WTI -0,06 % 84,41 USD 12:10:23 Bitcoin +0,97 % 64.527,54 USD 12:20:23 EUR/USD +0,78 % 1,14760 USD 12:20:22 EUR/GBP +0,02 % 0,85710 GBP 12:20:26 EUR/CHF -0,01 % 0,93290 CHF 12:20:26 EUR/JPY +0,18 % 186,897 JPY 12:20:26

Wetter NRW: Wieder Hitzewarnung in NRW - Gewitter und Temperatursturz

Nation

Bundesweit rechnet der DWD sogar im Tagesverlauf mit Höchsttemperaturen von bis zu 39 Grad. Nahezu überall in Deutschland gilt demnach eine amtliche Warnung vor Hitze. Es werde eine starke Wärmebelastung erwartet. Es könnte demnach zu gefährlichen oder sogar extrem gefährlichen Unwettern kommen. Wann und wo genau sowie das Ausmaß sei bislang nicht exakt vorhersehbar. Die Temperaturen sinken daraufhin auf 26 bis 21 Grad. In der Nacht ziehen die Schauer Richtung Osten und es kühlt weiter ab. Am Freitag ist es bei 27 bis 31 Grad zunächst heiter bis wolkig. Nachmittags sind dann erneut kräftige Schauer und Gewitter mit Sturmböen möglich, teils Unwetter. Am Samstag bleibt es bei 21 bis 27 Grad trocken, am Sonntag wird es noch etwas wärmer. Ab den Nachmittagsstunden könne auch in einem Streifen von Hessen, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt auftreten. Mit den Schauern und Gewittern komme es verbreitet zu stürmischen Böen oder Sturmböen, hieß es weiter. Vor allem im Norden seien auch einzelne kräftige Gewitter mit schweren Sturmböen und vereinzelt sogar orkanartigen Böen möglich. „Bei diesen Windgeschwindigkeiten können Bäume entwurzelt werden und größere Gegenstände umherfliegen“, teilten die Meteorologen mit. Hitzewarnungen müssten wesentlich ernster genommen werden, erklärte erst kürzlich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Die Extremwerte um 40 Grad ohne richtige Abkühlung in der Nacht Ende Juni hätten deutlich vor Augen geführt, dass Hitze genauso gefährlich sein könne wie Hochwasser oder andere Unwetter. In diesem Sommer starben in NRW bis Ende Juni nach einer Schätzung des RKI etwa 1230 Menschen aufgrund von Hitze. „Stündlich ein Glas Wasser trinken“ gehört zu den Verhaltenstipps zum Schutz vor Überhitzung des NRW-Gesundheitsministeriums. Kleine Portionen und leichte Kost essen gehört zu den weiteren Tipps. Den Körper aktiv kühlen und dabei beispielsweise kühles Wasser, Fächer oder Ventilator nutzen, all das wird ebenfalls empfohlen. Mit Ärzten sollte über den Umgang mit Medikamenten gesprochen werden. Auch auf die Wichtigkeit von Kopfbedeckung und Sonnenschutz wird hingewiesen. Ist es in der Wohnung oder unterwegs heiß, können kühle Orte aufgesucht werden. Die Spannbreite reicht dabei vom Schatten alter Bäume und Parks über Bibliotheken und Kirchen bis hin zu Trinkbrunnen und Wasserspielplätzen, wie aus Übersichten von Kommunen hervorgeht. Auf dem Umweltportal NRW sind Links zu kommunalen Karten mit diesen Rückzugsorten zusammengestellt. Viele Kommunen weisen bereits kühle Orte in ihren Hitzeaktionsplänen aus. Ein Hitzeschlag entstehe meist nicht innerhalb weniger Stunden und kündige sich häufig an, erklärt Julia Wiedemann, Oberärztin auf der internistischen Intensivstation des Universitätsklinikums Münster. „Wenn Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen auftreten, sollte man die Hitze sofort verlassen, einen kühlen Ort aufsuchen, den Körper aktiv kühlen und ausreichend trinken“, sagt die Medizinerin zu den Warnsignalen. „Spätestens wenn Übelkeit oder Verwirrtheit auftreten oder sogar Krampfanfälle, Bewusstseinsstörungen oder eine heiße, gerötete Haut ohne Schweißbildung hinzukommen, muss umgehend der Rettungsdienst unter 112 alarmiert werden.“ Grundsätzlich wünsche sie sich vor allem, dass Menschen die ersten Anzeichen sehr ernst nehmen und sofort handeln würden, um zu verhindern, dass eine lebensbedrohliche Situation eintritt. Wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Nordrhein, Manfred Imbert, erklärt, kommen weiterhin etliche Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen zum Arzt. Ein Problem sei, dass blutdrucksenkende Medikamente den Blutdruck bei Hitze noch deutlich stärker senken könnten, erklärt der Hausarzt. Deshalb könne es zu vermehrten Kreislaufproblem kommen. Es gelte zu überprüfen, ob der Blutdruck nicht zu tief in den Keller falle - am besten durch eine Selbstmessung des Patienten.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren