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WhatsApp Benutzernamen jetzt reservieren: Diesen Fehler dürfen Sie nicht begehen

Technologie

Von: Joerg Geiger WhatsApp führt schrittweise Benutzernamen ein. Doch nicht jeder Username schützt Ihre Privatsphäre gleich gut. Wer seinen Klarnamen oder den Namen anderer Social-Media-Profile übernimmt, macht es Betrügern unter Umständen deutlich leichter. Unabhängig und kostenlos dank Ihres Klicks Die mit einem Symbol gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Erfolgt darüber ein Einkauf, erhalten wir eine Provision ohne Mehrkosten für Sie. Die redaktionelle Auswahl und Bewertung der Produkte bleibt davon unbeeinflusst. Ihr Klick hilft bei der Finanzierung unseres kostenfreien Angebots. Ein langer Anlauf war dafür nötig, aber WhatsApp legt jetzt endlich mit Benutzernamen los. Dabei wurde aber erstmal die erste Stufe gezündet: Immer mehr deutsche User können sich einen Benutzernamen reservieren. Was dabei hilft, ist eine aktuelle WhatsApp-Version. Doch die Funktion selbst soll erst „in den nächsten Monaten schrittweise“ eingeführt werden. Niemand kann Ihren reservierten Benutzernamen sehen, bis die Funktion dann später freigeschaltet wird. Sobald WhatsApp den Schalter aber umlegt, sehen Personen, die Ihre Nummer nicht gespeichert haben, den Benutzernamen anstelle der Telefonnummer. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual: Welcher Benutzername bietet sich an? Soll man besser den Klarnamen verwenden, lieber ein Pseudonym oder vielleicht doch den Instagram- bzw. Facebook-Benutzernamen? Benutzername statt Telefonnummer Für die Entscheidung, welcher Benutzername der richtige ist, lohnt es sich, noch einmal die generelle Idee dahinter anzuschauen: Einer der Hauptkritikpunkte an WhatsApp ist immer schon, dass Nutzer zwingend eine Handynummer brauchen. Die verschwindet auch nicht komplett, denn für ein WhatsApp-Konto ist immer noch eine Handynummer Grundvoraussetzung. Und auch an der grundsätzlichen Funktionsweise ändert sich nichts, andere Nutzer können Sie weiterhin per Handynummer kontaktieren. ANZEIGE ANZEIGE Was sich aber ändert: Mit Benutzernamen wird jetzt eine optionale Funktion zusätzlich eingeführt, mit der Sie eine eindeutige Kennung erstellen können. Damit können Sie Ihre Telefonnummer etwas besser schützen. Beispiel: Wenn man sich beim Elternabend nach 30 Minuten Diskussion auf einen WhatsApp-Gruppe geeinigt hat, müssen Sie dafür nicht mehr zwingend Ihre Telefonnummer angeben. Er reicht künftig auch der Benutzername. Der Elternsprecher kann Sie dann über diesen Namen zur Gruppe hinzufügen, ohne dass dort die Handynummer erscheint. Benutzernamen passend wählen Aktuell geht es bei der Reservierung des Benutzernamens darum, festzulegen, wie denn diese eindeutige Kennung für Ihr WhatsApp-Konto am besten aussehen könnte. Doch muss kein Drama daraus machen, denn der Benutzername ist nicht in Stein gemeiselt. Sie können Benutzernamen jederzeit ändern oder löschen. Wenn Sie Ihren Benutzernamen löschen, wird dann aber wieder die Handynummer für andere sichtbar. Die richtige Wahl hängt auch maßgeblich davon ab, wofür Sie WhatsApp einsetzen. Klarnamen: Max Mustermann will sich möglicherweise schnell „max.mustermann“ oder „mustermann_max“ sichern. Der Klarname ist auf jeden Fall eine seriöse Lösung, etwa wenn Sie beruflich per WhatsApp kommunizieren. Im Freundeskreis dürfte Ihre Handynummer ohnehin kursieren, aber bei Bekannten sowie in kleinen Gruppen wie Eltern-Chats passt der Klarname auch gut, weil er eine Zuordenbarkeit bietet. Ein Nachteil ist aber genau das in großen, öffentlichen Gruppen. Dort zeigt „max.mustermann“ klar, wer dahintersteckt. Pseudonyme und Fantasienamen: Das Prinzip der Pseudonyme hat sich im Internet seit langer Zeit bewährt. Max Mustermann tritt dann als „max123“ oder „max_berlin“ auf und schützt so seine Identität. Trotzdem kann man auf diesem Weg ein paar Infos mitgeben, etwa den Vornamen und dass man möglicherweise eine Verbindung zu Berlin hat. Wer zu kompletten Fantasienamen wie „Pixelfox“ oder „Burgerhunter“ greift, treibt das Spiel noch weiter. Bei der Kontaktaufnahme ist dann erstmal unklar, wer schreibt. Das schützt die Privatsphäre, kann aber im Alltag auch zu Verwirrungen führen. Sobald ein Chat begonnen wurde, wird zusätzlich der von Ihnen gewählte Name angezeigt, die Handynummer jedoch nicht. Instagram und Facebook: Wer bereits unter einem bestimmten Benutzernamen auf Instagram oder Facebook bekannt ist, kann überlegen, denselben Namen auch bei WhatsApp zu reservieren, sofern er dort noch verfügbar ist. Wer dann als „MaxMuster“ auf einer der Plattformen unterwegs ist, kann auch „MaxMuster“ bei WhatsApp sein. Creator, Influencer oder wer auch immer Geschäfte über Insta und Facebook macht, können sich das überlegen, um die Marke zu stärken. Genau das Gegenteil dürfte für die meisten anderen Nutzer zutreffen. Die Einheitlichkeit der Benutzernamen ist perfekt dafür geeignet, Profile zu erstellen. Dann ist es besser, für unterschiedliche Plattformen auch unterschiedliche Benutzernamen zu verwenden. Absicherung nicht vergessen Bisher ist es so: Wer Ihre Handynummer kennt, kann Sie per WhatsApp kontaktieren. Das wird auch weiterhin möglich sein. Ein neuer Weg der Kontaktaufnahme ist aber künftig auch der Benutzername. Wichtig: Es gibt kein Verzeichnis, das man durchsuchen kann. Man muss den exakten Benutzernamen treffen, etwa „max123”, um gezielt mit Max Kontakt aufzunehmen. Wie stark Benutzernamen künftig für Spam missbraucht werden, bleibt abzuwarten. Denkbar ist allerdings, dass automatisierte Anfragen künftig nicht nur auf Telefonnummern, sondern auch auf leicht zu erratende Benutzernamen abzielen. Statt zufällig Handynummern anzuschreiben, können Spammer künftig auch Benutzernamen kontaktieren. Das dürfte umso leichter sein, wenn man den öffentlich verfügbaren Benutzernamen von Instagram oder Facebook als WhatsApp-Benutzernamen verwendet. Wenn es von Max Mustermann viele Informationen im Netz gibt, könnten bei Verwendung des Klarnamens raffinierte Nachrichten mit persönlichem Bezug gebastelt werden. Dann könnte Spam zum raffinierten Phishing-Angriff ausgebaut werden. Um zu verhindern, dass Sie von jedermann über den Benutzernamen kontaktiert werden, gibt es einen zusätzlichen Schlüssel. Das ist ein PIN-Code, den Sie aktivieren können. Er wird von WhatsApp erzeugt. Gute Wahl: Ein Benutzername wie „max_berlin“ scheint ein guter Kompromiss zu sein. Er ist im Elternbeirat meist genauso zuordenbar wie im Verein, verrät aber Fremden in großen Gruppen nicht sofort den vollen Nachnamen und schützt vor gezieltem Social-Media-Spam, wenn Sie „max_berlin“ nicht noch auf anderen Plattformen nutzen. Klarname nur mit PIN: Wer den Klarnamen wählt oder den Namen von Instagram recycelt, sollte den PIN-Schutz aktivieren. Dann hat man zumindest eine Spam-Bremse für die Kontaktaufnahme eingebaut. Alternative: Wer keinen Bock hat, sich mit Benutzernamen rumzuschlagen, kann die ganze Sache auch sein lassen. Denn die Funktion ist optional. Wer keinen Namen anlegt, kann WhatsApp genauso wie bisher weiternutzen. Dann wird aber bei neuen Chats erstmal die Handynummer sichtbar. Download WhatsApp

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