„Wichtiger Auftrag“
Startseite Stars & TV „Wichtiger Auftrag“: ARD macht am Montagabend seltene Ausnahme bei den „Tagesthemen“ Von: Simon Krug Uns auf Google folgen Die ARD-„Tagesthemen“ widmen sich einem der schlimmsten Unglücke der jüngeren deutschen Geschichte – und machen dafür eine seltene Ausnahme. Altenahr – Ingo Zamperoni (52) verlässt für eine besondere Ausgabe sein gewohntes Nachrichtenstudio. Am Montag (13. Juli) präsentiert der Moderator die ARD-„Tagesthemen“ live aus Altenahr im Ahrtal. Der Anlass ist tragisch: In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 verwüstete eine Sturzflut die Region, 135 Menschen verloren dabei ihr Leben. Ein derartiger Ortswechsel ist für die Nachrichtensendung eine absolute Rarität. Zuletzt verließen die „Tagesthemen“ im November 2023 ihr Hamburger Studio, um zum Gedenken an die Pogromnacht aus dem sachsen-anhaltischen Bitterfeld-Wolfen zu senden. Marcus Bornheim, Chefredakteur von ARD-aktuell, erklärt, warum das Team nun ins Ahrtal reist: „Die ‚Tagesthemen‘ sind vor Ort, um direkt in den Dialog mit den Menschen zu treten – ein wichtiger Auftrag, den wir ernst nehmen.“ Fünf Jahre nach Flutkatastrophe: Ingo Zamperoni moderiert „Tagesthemen“ aus dem Ahrtal Vor Ort begibt sich Ingo Zamperoni auf Spurensuche durch Altenahr. Flankiert wird die Ausgabe von Reportagen aus Erftstadt und Bad Münstereifel sowie aktuellen Berichten zum Wiederaufbau in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Rede und Antwort stehen dem „Tagesthemen“-Moderator Verbandsbürgermeister Dominik Gieler sowie der Bonner Hydrologe Dr. Thomas Roggenkamp. Das Erste zeigt am Montagabend ab 20:15 Uhr zunächst den Spielfilm „Wochenendrebellen“ mit Florian David Fitz (51). Direkt im Anschluss um 21:55 Uhr folgen dann die „Tagesthemen“. Auch danach steht der späte Montagabend ganz im Zeichen der Flutkatastrophe: Ab 22:30 Uhr zeigt die ARD die 45-minütige Dokumentation „Allein in der Flut: Mein Vater und die tödliche Nacht im Ahrtal“. Darin schildert Susanne Jäger den Tod ihres Vaters in jener Nacht und geht der Frage nach, ob die Katastrophe hätte verhindert werden können.