Wie der Strom aus der Sahara nach Deutschland kommt
Wirtschaft
Der Strom aus der Wüste soll Mitte des kommenden Jahrzehnts ins deutsche Netz strömen. Weniger als zehn Cent je Kilowattstunde soll er kosten, Transport inklusive, und zuverlässig rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Ermöglichen soll die kühne Vision ein fast 5000 Kilometer langes Seekabel. Es wäre das längste der Welt und würde Solar- und Windkraftanlagen in der marokkanischen Sahara direkt mit dem deutschen Stromnetz verbinden. „Sila Atlantik“ nennt sich das Projekt, das mittlerweile Regierungsvertreter beider Staaten beschäftigt und für das sich mit Eon und Uniper zwei deutsche Energiekonzerne interessieren.