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"Wie ekelhaft ich aussehe": Kate Beckinsale hat genug

Allgemein

Magersucht oder doch vielleicht Drogen? Kate Beckinsale wird im Netz mit zahlreichen Spekulationen über ihren Körper konfrontiert. Jetzt wehrt sich die Schauspielerin gegen das Bodyshaming Seit Jahren muss sich Kate Beckinsale immer wieder Kommentare über ihr Aussehen gefallen lassen. Nun scheint für die 53-Jährige eine Grenze erreicht zu sein. Nachdem sich zuletzt erneut zahlreiche User über ihr Gewicht und ihren Körper ausgelassen hatten, machte die Schauspielerin öffentlich, was solche Nachrichten bei ihr auslösen - und sprach dabei auch über ihre gesundheitlichen Probleme und schwere persönliche Verluste. Inzwischen hat sie sämtliche Beiträge von ihrem Instagram-Profil gelöscht. Bevor Beckinsale ihre Seite leerräumte, veröffentlichte sie Medienberichten zufolge Screenshots einiger Kommentare, die sie in den vergangenen Wochen erreicht hatten. "Wie ihr sicher wisst, bekomme ich jedes Mal, wenn ich ein Foto von mir poste, eine enorme Menge an Kommentaren darüber, wie ekelhaft ich aussehe", erklärte die Schauspielerin. Immer wieder würden User ihr etwa unterstellen, magersüchtig zu sein oder Drogen zu nehmen. Auch ihr Gewichtsverlust werde regelmäßig ungefragt kommentiert. Kate Beckinsale spricht über ihre Erkrankung Bei Beckinsale selbst spielen dabei nach eigenen Angaben auch gesundheitliche Probleme eine Rolle. Die 53-Jährige erklärte, am Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) zu leiden. Bei der Erkrankung reagieren bestimmte Immunzellen, die sogenannten Mastzellen, übermäßig stark auf verschiedene Reize. Die Diagnose habe sie bereits vor 16 Jahren erhalten. Damals habe sie Glück mit ihrem Hausarzt in London gehabt, der ihre Erkrankung erkannte und sie anschließend an einen Spezialisten im US-Bundesstaat New Jersey überwies. Umso verletzender seien für sie Spekulationen von Menschen, die ihre gesundheitliche Situation nicht kennen und dennoch öffentlich über ihren Körper urteilen. Zu ihren gesundheitlichen Problemen kamen in den vergangenen Jahren schwere persönliche Verluste. Beckinsale erklärte, innerhalb relativ kurzer Zeit ihre gesamte Familie mit Ausnahme ihrer Tochter Lily verloren zu haben. Ihre Mutter Judy Loe starb 2024 im Alter von 77 Jahren. Auch ihr Stiefvater, der britische Regisseur Roy Battersby, verstarb in den vergangenen Jahren. "Man weiß nie, was im Leben anderer Menschen gerade vor sich geht", brachte Beckinsale ihre Botschaft an ihre Follower auf den Punkt. Sie appellierte daran, mit Urteilen über andere vorsichtiger umzugehen und Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Seinen Mitmenschen solle man "ein wenig Nachsicht" entgegenbringen. Und wer nichts Freundliches zu sagen habe, könne sich schließlich auch dafür entscheiden, gar nichts zu sagen. Man könne nie wissen, ob eine scheinbar beiläufige Beleidigung für jemanden "der letzte Tropfen" sei oder einen Menschen, der ohnehin bereits eine schwierige Zeit durchmacht, zusätzlich belaste, machte sie weiter deutlich. Kurz nach ihrem eindringlichen Appell zog die Schauspielerin offenbar Konsequenzen: Auf Beckinsales Instagram-Profil sind inzwischen sämtliche Beiträge verschwunden.

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