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Wieder Ansturm auf Ceuta! Illegale Migranten stürmen auf Grenze

Welt

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Ceuta/Berlin – Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Rund zwei Wochen nach dem Massenandrang haben am Samstag erneut illegale Migranten versucht, die spanische Exklave Ceuta zu stürmen. Nach derzeitigem Stand aber wohl erfolglos. 300 Migranten – die meisten aus Ländern südlich der Sahara – wurden auf der marokkanischen Seite der Grenze festgenommen. Das berichtet das Nachrichtenportal „Le360“. Ein Behördenvertreter sprach von einer „Routinemaßnahme zur Verhinderung von Versuchen der irregulären Migration“ in Richtung Ceuta. Die Migranten wurden auf einem bewaldeten Hügel oberhalb der Stadt Fnideq aufgegriffen. Die marokkanischen Behörden hatten am Mittwoch angesichts von Aufrufen für einen erneuten Ansturm am 15. August in den sozialen Medien Maßnahmen angekündigt, um zu verhindern, dass erneut größere Gruppen von Migranten versuchen, nach Ceuta zu gelangen. In den Beiträgen wurde das Gerücht verbreitet, dass die Grenze nach Ceuta am Samstag geöffnet werde. Auch das spanische Militär und die Polizei bereiteten sich in der spanischen Exklave auf einen erneuten Ansturm vor. Vor rund zwei Wochen hatten nach Angaben der spanischen Behörden etwa 72.000 illegale Migranten die am Marokko grenzende Exklave Ceuta auf dem Landweg oder schwimmend erreicht. Der Großteil von ihnen wurde in das nordafrikanische Land zurückgebracht. Während des Ansturms kamen nach offiziellen Angaben 91 Menschen ums Leben. Laut spanischem Innenministerium befinden sich nach wie vor rund 5000 Migranten in Ceuta, die am 30. Juli die Grenze überquerten. In einem Lagebericht der EU von Anfang August ist von 11.000 die Rede. Sie leben auf den Straßen der Exklave, die Lage wird darin weiterhin als „chaotisch“ beschrieben.

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