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Wien: Diamanten-Collier aus Museum gestohlen

Welt

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Wien (Österreich) – Dreister Kunstraub aus dem Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien. Zwei unbekannte Männer haben am Donnerstagnachmittag eine Ausstellungsvitrine aus Glas eingeschlagen und mindestens ein hochwertiges Ausstellungsstück gestohlen.

Die beiden Täter seien anschließend mit der Beute geflohen, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten liefen auf Hochtouren, hieß es weiter. Nähere Angaben und Details nannte die Polizei zunächst nicht. Am Abend veröffentlichte die Polizei Wien Fotos aus den Überwachungskameras des Museums, die die beiden mutmaßlichen Räuber zeigen sollen.

Täter sollen bewaffnet gewesen sein

Nach Informationen der österreichischen Onlineseite „Krone.at“ soll es sich bei der Beute um ein Diamanten-Collier handeln, das „mehrere Hunderttausend Euro wert sein soll“. Offenbar waren die beiden Männer gegen 14 Uhr als einfache Museumsbesucher in das MAK gelangt. Im Zuge ihres Besuchs sollen sie dann eine Waffe gezückt und eine Glasvitrine eingeschlagen haben, um an das Schmuckstück zu gelangen.

Die dreiste und gezielte Tat spielte sich offenbar vor den Augen mehrerer Zeugen ab. Verletzt wurde niemand. Nach ihrer Tat konnten die beiden Räuber unerkannt mit der Beute aus dem Museum flüchten. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang negativ.

Laut „ORF“ war die Polizei am Abend noch mit der Spurensicherung und der Auswertung der Videoaufnahmen beschäftigt. Zudem waren in der gesamten Wiener Innenstadt zahlreiche Polizeibeamte im Fahndungseinsatz.

300 Schmuck-Objekte ausgestellt

Die hochkarätige Schmuck- und Juwelen-Ausstellung vereint einzigartige, selten gezeigte Objekte aus der MAK-Sammlung mit Juwelierskunst aus der 120-jährigen Geschichte des Traditionsunternehmens für Haute Joaillerie, das 1906 auf der Pariser Place Vendôme gegründet wurde, heißt es auf der Museums-Website. Dabei zeigt das MAK im Rahmen der Ausstellung „Glanzstücke“ mehr als 300 Objekte aus der Sammlung Van Cleef & Arpels.

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