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Wien (Österreich): Kreuzfahrtschiff knallt gegen Betonmauer: Schleuse dicht, Ursache weiter ungewiss

Welt

Laut den Donau River Information Services (DoRIS) gibt es an der Schleuse Freudenau noch immer eine Sperrung aufgrund einer Havarie. Nach Medienbericht sollen sich am Montag Expertinnen und Experten mit dem kaputten Bauwerk befassen. Der Schock war groß, als in der Nacht zu Freitag, gegen 4 Uhr, ein Fahrgastschiff mit rund 200 Menschen an Bord gegen die Betonmauer knallte. Die Wiener Polizei meldete 14 Leichtverletzte, von denen sechs Menschen zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht wurden. Die Bergung erfolgte durch die Feuerwehr, auch mithilfe eines Krans. Laut ORF waren vor allem Österreicher und Deutsche an Bord der "MS Anna Katharina". Die Verletzungen entstanden offenbar durch die plötzliche Erschütterung und anschließenden Stürzen gegen Einrichtungsteile. Über Bord ging niemand. Behörden ermitteln weiter wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Die Kronen-Zeitung berichtete, dass es einen technischen Defekt gegeben haben könnte. Der bulgarische Kapitän (49) sei nach dem Vorfall vernommen worden. Bei dem Kreuzfahrtschiff handelt es sich laut Veranstalter Phoenix Reisen um ein 135 Meter langes Schiff der Schweizer Reederei Scylla. Nach Angaben von Schiffe und Kreuzfahrten sei die "Anna Katharina" auf einer mehrtägigen Reise von Passau aus gewesen und fuhr in der Nacht aus Bratislava (Slowenien) nach Weißenkirchen in der Wachau. 31 der Gäste an Bord hätten nach dem Vorfall ihre Reise abgebrochen, der Rest sei mit zwei anderen Schiffen weitergefahren.

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