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William und Kate verlieren ihren Spitzenplatz als beliebteste Royals

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Sie überholt William und Kate: Neue Umfrage zeigt überraschenden Wechsel bei den Royals

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Prinz William und Prinzessin Kate waren im dritten Quartal 2026 nicht mehr die beliebtesten Royals Großbritanniens.

London – Prinzessin Anne hat Prinz William und Prinzessin Kate als beliebtestes Mitglied der britischen Königsfamilie überholt. Das geht aus neuen Umfragedaten eines angesehenen britischen Meinungsforschungsinstituts hervor. Das Paar führt normalerweise die Liste der beliebtesten Royals an, doch Williams Tante legte laut den Daten von YouGov Ratings im dritten Quartal 2026 zu.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com

Alle drei Royals wurden von deutlich mehr Menschen positiv als negativ bewertet, sodass ihre Nettobeliebtheitswerte im positiven Bereich lagen. Mitglieder der Königsfamilie müssen sich keinen Wahlen stellen. Umfragedaten sind für sie deshalb weniger dringlich als beispielsweise für einen US-Präsidentschaftskandidaten.

Dennoch muss die Monarchie daran arbeiten, ihre Beliebtheit und ihr Erbe für die Zukunft zu bewahren. König Charles verfolgt seit Langem das Ziel, die Monarchie zu verschlanken. Dadurch ist eine Debatte darüber entstanden, wie viele Mitglieder des Königshauses offizielle Aufgaben wahrnehmen sollten.

Annes Beliebtheit in Großbritannien deutet darauf hin, dass auch Familienmitglieder jenseits der unmittelbaren Thronfolger weiterhin Zuneigung genießen.

Warum das wichtig ist: Die Beliebtheitswerte von Prinz William und Prinzessin Kate

In den ersten drei Monaten 2026 wurde Kate von 75 Prozent positiv und von zehn Prozent negativ bewertet. Damit erreichte sie einen Nettowert von plus 65 in einer Umfrage, die im Rahmen von YouGov Ratings über das gesamte Quartal hinweg durchgeführt wurde.

YouGov Ratings erhebt das ganze Jahr über Meinungen und veröffentlicht die Ergebnisse vierteljährlich. Die meisten Umfragen dagegen beruhen auf Befragungen über mehrere Tage und liefern damit eine Momentaufnahme.

In den folgenden sechs Monaten sank Kates Beliebtheitswert: 64 Prozent bewerteten sie positiv und acht Prozent negativ, was eine Differenz von plus 56 ergab. Damit liegt sie weiterhin deutlich im positiven Bereich, mit einer großen Anhängerschaft und wenigen Kritikern.

Prinz Williams Beliebtheit entwickelte sich ähnlich: Im ersten Quartal des Jahres hatten 74 Prozent der Menschen eine positive Meinung von ihm, neun Prozent eine negative. Bis zum dritten Quartal war der Anteil der positiven Bewertungen auf 62 Prozent gesunken, während der Anteil der negativen Bewertungen auf 12 Prozent gestiegen war. Die Differenz betrug damit plus 50.

Auch hier gilt: Solange sich die Kurve in den kommenden Monaten stabilisiert oder wieder nach oben bewegt, dürfte der Rückgang dem Kensington-Palast wenig Anlass zur Sorge geben, da Umfragewerte durchaus schwanken.

Prinzessin Annes Beliebtheitswerte

Im selben Zeitraum verzeichnete Prinzessin Anne hingegen einen Zuwachs an Zustimmung. Im ersten Quartal 2026 wurde sie von 62 Prozent positiv und von sieben Prozent negativ bewertet, womit sie bei plus 55 lag. Im dritten Quartal bewerteten sie 67 Prozent positiv und sieben Prozent negativ.

Ihr Nettobeliebtheitswert lag damit bei plus 60, vier Punkte über dem von Kate und zehn Punkte über dem von William.

Auch König Charles legte im selben Zeitraum zu: Im ersten Quartal bewerteten ihn 47 Prozent positiv und 26 Prozent negativ, im dritten Quartal waren es 53 Prozent positive und 22 Prozent negative Bewertungen. Das entsprach innerhalb von sechs Monaten einem Anstieg seines Nettobeliebtheitswerts von plus 21 auf plus 31.

Analyse

Seit den 1980er-Jahren hat die Unterstützung für die Monarchie in Großbritannien nachgelassen, während die Zustimmung zu einem Übergang zur Republik gewachsen ist. Diese Position bleibt allerdings eine Minderheitenmeinung. Als Erklärung werden häufig veränderte Einstellungen unter jungen Briten angeführt.

Gegenüber Newsweek wurde die Hoffnung geäußert, dass die „Generation Alpha“ der Unterstützung für die Royals neuen Auftrieb geben werde, sobald Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis älter sind. Prinzessin Anne gehört nicht nur einer älteren Generation an, sondern steht auch für ein traditionelleres Verständnis der Monarchie.

Ein traditioneller Ansatz und die Aussicht auf einen erneuten Wechsel an der Spitze

In einem Interview mit Vanity Fair sagte sie 2020: „Ich glaube, diese jüngere Generation versteht wahrscheinlich nicht, was ich früher gemacht habe, und das ist doch oft so, nicht wahr? Man schaut nicht unbedingt auf die vorherige Generation und sagt: ‚Oh, das hast du gemacht?‘ oder: ‚Da bist du gewesen?‘“

„Heutzutage suchen sie viel eher nach Möglichkeiten nach dem Motto: ‚Oh, machen wir es auf eine neue Art.‘ Und ich bin schon an dem Punkt, an dem ich sage: ‚Bitte erfindet dieses spezielle Rad nicht neu. Das haben wir alles schon hinter uns. Manche dieser Dinge funktionieren nicht. Vielleicht müsst ihr zu den Grundlagen zurückkehren.‘“

Natürlich bleibt die Möglichkeit bestehen, dass der Prinz und die Prinzessin von Wales künftig wieder an die Spitze der Beliebtheitsliste zurückkehren.

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