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Wimbledon: Jannik Sinner schlägt Novak Djokovic! Finale gegen Zverev

Sport

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Das geht schneller als erwartet! Drei schnelle Sätze, dann ist das zweite Halbfinale von Wimbledon entschieden. Der Weltranglisten-Erste Jannik Sinner (24) fegt Tennis-Ikone Novak Djokovic (39) 6:4, 6:4, 6:4 vom Centre Court. Fast schon eine Demütigung für den Serben, der hier sieben seiner 24 Grand-Slam-Titel feierte. Auf den 25. muss er weiter warten. Den letzten gab es bei den US Open 2023. „Ich wusste, dass ich mein Level steigern musste, was ich auch getan habe“, sagte der Südtiroler. Der konnte im bisherigen Turnierverlauf nicht vollends überzeugen. Wohl aber gegen Djokovic. „Ich bin glücklich, wo ich bin und hoffe auf ein gutes Finale am Sonntag.“ Da trifft er auf Alexander Zverev (29), der zuvor den Briten Arthur Fery (23) 7:6, 6:2, 6:4 in die Schranken wies. Es wird ein fabelhaftes Duell, in dem die Nummer 1 gegen die neue Nummer 2, die der Hamburger am Montag wird, der Favorit ist. Die letzten neun Duelle gegen Zverev gewann allerdings Sinner und gab dabei lediglich zwei Sätze ab. Während Zverev seinen zweiten Grand-Slam-Titel in Folge nach dem Gewinn der French Open am 7. Juni jagt, will der Italiener seinen fünften holen. Übrigens: Auf Gras trafen beide noch nie aufeinander. Djokovic: „Er war ein, zwei Klassen besser“ Sinner reicht in allen Sätzen gegen Djokovic jeweils ein Break. Die Rekord-Nummer 1 liefert bei warmem Sommerwetter keine gute Leistung ab. Allerdings war es auch nicht ganz so heiß wie in den vergangenen Tagen und am Sonntag sind nicht mehr als 26 Grad angesagt. Das könnte Sinner entgegenkommen. Zverev hat Hitze lieber. Djokovic wirkt überraschenderweise wenig enttäuscht, nimmt sich schier unendlich viel Zeit für die Medien. „Ich konnte nicht viel tun, habe nicht viel falsch gemacht. Ich war immer einen halben Schritt zu langsam bei jedem Schlag. Er war eine Klasse besser als ich, oder zwei. Ich war nicht konstant genug, um gegen ihn mithalten zu können“, sagte er. „Ich habe gegen einen besseren Spieler verloren, das muss ich akzeptieren.“ Ob er nächstes Jahr, mit 40, nochmal wiederkommt? „Das würde ich gern. Wir werden sehen.“ Sinner würde es freuen. „Für mich ist er eine wahre Inspiration. Ihn hier zu sehen und die Ehre zu haben, gegen ihn zu spielen, das ist fantastisch.“

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