Wimbledon: Tapferer Struff scheitert an eiskaltem Sinner im Viertelfinale
Wimbledon Sinner eiskalt: Struff kämpft tapfer – aber scheidet aus Von Nils Kögler Aktualisiert am 07.07.2026 - 16:46 UhrLesedauer: 8 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! In seinem ersten Grand-Slam-Viertelfinale wollte Jan-Lennard Struff die Sensation schaffen. Doch Jannik Sinner präsentierte sich eiskalt. Der deutsche Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist im Viertelfinale von Wimbledon ausgeschieden. Gegen den Weltranglistenersten und Titelverteidiger Jannik Sinner leistete der 36-Jährige zwar erbitterten Widerstand, musste sich am Ende aber doch mit 5:7, 6:7 (4:7) und 3:6 geschlagen geben. Struff präsentierte sich im ersten Grand-Slam-Viertelfinale seiner Karriere zwar hoch konzentriert und kam vor allem über einen starken Aufschlag, in den entscheidenden Momenten zeigte Sinner aber seine Qualität und schlug eiskalt zu. Das ganze Match zum Nachlesen im Ticker: Jan-Lennard Struff – Jannik Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 3:6 Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 3:6: Sinner schlägt jetzt zum Matchgewinn auf. Die ersten zwei Punkte holt er sich schnell, bevor ihn Struff mit einem guten Return zum Fehler zwingt. Per Aufschlagwinner sichert sich Sinner zwei Matchbälle und mit einem Returnfehler des Deutschen steht der Titelverteidiger im Halbfinale. Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 3:5: Struff beginnt offensiv und holt sich den ersten Punkt am Netz, zwei Fehler bedeuten dann aber 15:30. Ein wilder Vorhandfehler des Deutschen gibt Sinner zwei Breakbälle. Struff wehrt den ersten per Serve and Volley ab, dann beherrscht Sinner aber den Ballwechsel und zwingt den Deutschen zum Fehler. Break! Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 3:4: Sinners Aufschlagspiel wird zum Schlagabtausch und die beiden wechseln sich mit Punkten bis zum 30:30 ab. Dann feuert Sinner eine druckvolle Vorhand zum 40:30 ins Feld und sichert sich per Ass das 4:3. Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 3:3: Struff gibt die ersten zwei Punkte bei eigenem Aufschlag ab, kann dann aber auf 30:30 stellen. Zwei Aufschlagwinner bringen dann das 3:3. Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 2:3: Aufschlagwinner, Ass, Aufschlagwinner, Vorhandfehler Struff. Es steht 3:2 für Sinner. Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 2:2: Struff verschlägt seine erste Rückhand, lässt aber ein Ass folgen. Eine Vorhand des Deutschen landet im Aus, aber Sinner verschägt den nächsten Return. Der Italiener attackiert und kommt ans Netz, Struff schlägt den Passierschlag ins Aus. Es gibt Breakball, aber Sinners Vorhand gerät zu lang. Struff sichert sich den Vorteil und mit einem Ass das 2:2. Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 1:2: Sinner sichert sich den ersten Punkt, dann kommt Struff mit zwei druckvollen Punkten auf 15:30. Sinner antwortet mit Aufschlagwinner und Ass. Mit einem gefühlvollen Vorhandstopp macht er das Spiel zu. Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 1:1: Struff stellt bei eigenem Aufschlag schnell auf 40:0, muss dann aber zwei Punkte in Folge abgeben. Per Aufschlagwinner holt er sich aber dann das 1:1. Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 0:1: Sinner beginnt den dritten Satz mit Aufschlag und dabei mit einem Vorhandwinner sowie einem Ass. Ein Vorhandfehler Struffs bedeutet das 40:0 und noch ein Aufschlagwinner das 1:0 für den Italiener. Struff – Sinner 5:7, 6:7 (4:7): Per Ass stellt Sinner auf 5:2. Struff schlägt seinerseits zwei Aufschlagwinner und kommt wieder auf 4:5 heran. Noch ein Aufschlagwinner von Sinner bringt dem Italiener zwei Satzbälle und der Return des Deutschen landet im Aus. Sinner gewinnt auch Satz zwei. Struff – Sinner 5:7, 6:6 (2:4): Struff beginnt mit einem Aufschlagwinner, Sinner tut es ihm bei seinen ersten beiden Aufschlägen aber gleich. Struff verschlägt eine Rückhand und schenkt Sinner ein Minibreak. Seinen zweiten Aufschlagpunkt gewinnt er aber am Netz. 3:2 für Sinner. Der schlägt einen weiteren Aufschlagwinner und es geht mit 4:2 zum Seitenwechsel. Struff – Sinner 5:7, 6:6: Sinner beginnt mit einem Ass, antwortet auf einen Stopp Struffs aber mit einer Rückhand ins Aus. Ein Aufschlagwinner bringt dem Italiener das 30:15 und ein Ass das 40:15. Sinner verlegt eine Rückhand, sichert sich dann aber mit einem Aufschlagwinner das Spiel. Es geht in den Tiebreak. Struff – Sinner 5:7, 6:5: Struff schlägt eine Vorhand ins Netz, lässt aber einen Winner auf der Vorhand folgen. Sinner verschlägt eine Rückhand, Struff dann ebenfalls. 30:30. Struff lässt sich nicht irritieren und bolzt eine Vorhand die Linie hinunter zum 40:30 und holt sich per Ass das 6:5. Struff – Sinner 5:7, 5:5: Sinner verschlägt eine Rückhand zum Start, holt sich aber mit einem Vorhandwinner das 15:15. Der Italiener lässt ein Ass folgen, ein bärenstarker Return plus Volley von Struff stellt aber auf 30:30. Wieder geht Struff auf den Return vor und zwingt Sinner damit zum Fehler. Er hat Break- und damit Satzball! Den wehrt Sinner aber humorlos mit einem Aufschlagwinner ab. Mit einem Ass sichert er sich Vorteil und mit einem weiteren Aufschlagwinner das 5:5.