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Wimbledon: Zverev fegt über Royer hinweg in die 3. Runde

Sport

Alexander Zverev ist am Donnerstag ohne Probleme in die dritte Wimbledon-Runde eingezogen. Der Weltranglisten-Dritte setzte sich im Stile eines Grand-Slam-Champions souverän und hochverdient mit 6:1, 6:3 und 7:6 (7:3) gegen den Franzosen Valentin Royer durch. Zverev verwandelte nach 2:04 Stunden seinen dritten Matchball standesgemäß mit einem Ass zum Sieg.

"Ich habe ein fast perfektes Match gespielt, nur am Ende etwas den Fokus verloren", resümierte Zverev. "Ich liebe es, hier in Wimbledon zu spielen und zu gewinnen." In der nächsten Runde trifft Zverev auf den US-Amerikaner Marcos Giron, der den Franzosen Quentin Halys glatt mit 7:6 (7:5), 6:3, 6:4 besiegt hatte.

Zverev von Beginn an dominant

Nachdem der Hamburger in der ersten Runde gegen den Belgier Alexander Blockx noch ein paar Probleme hatte und eher schleppend ins Turnier kam, lief es gegen Royer von Beginn an rund. Nach einem frühen Break entwickelte sich die Partie schnell in Zverevs Richtung. Der French-Open-Sieger erlaubte sich sehr wenige Fehler und brachte seine Winner immer wieder sehr platziert im Feld unter.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer auf Court 1 sahen ein einseitiges Match mit einem sehr dominanten Zverev, nach nur 32 Minuten ging der erste Satz an den Deutschen.

Royer wehrt sich, Zverev kontert ohne Probleme

Und viel spannender wurde es auch im zweiten Durchgang nicht. Zverev hielt den Druck hoch, Royer wirkte schnell genervt und zunehmend ratlos. Nach einem erneuten schnellen Break versuchte es der Weltranglisten-75. mit einem Schlägerwechsel, auch das half gegen die Präzision und das Tempo von Zverev jedoch nichts. Der 29-Jährige präsentierte sich auch in der Folge in Topform.

Royer brachte nach seinem Fehlstart in den zweiten Satz zwar dreimal seinen Aufschlag durch, am Qualitätsunterschied änderte aber auch die französische Ergebniskosmetik nichts. Zverev blieb bei eigenem Service konstant, souverän und nahezu fehlerlos. Auch Satz Nummer zwei dauerte nur etwas länger als eine halbe Stunde.

Royer kämpft, Zverev siegt

Royer gönnte sich im Anschluss eine Pause und verschwand in den Katakomben, ein Erfolgsrezept gegen Zverev fand er jedoch auch dort nicht. Direkt das erste Aufschlagspiel des 25 Jahre alten Franzosen ging verloren, die Richtung war damit vorgegeben.

Man muss Royer zugutehalten, dass er nie aufgab und tatsächlich seinen ersten Breakball überhaupt zum zwischenzeitlichen 4:4-Ausgleich nutzte. Zverev wirkte in dieser Phase nicht mehr hochkonzentriert und streute einige Fehler zu viel ein. Die Folge: Die deutsche Titel-Hoffnung musste tatsächlich den Umweg über den Tiebreak einlegen. Dort spielte er jedoch wieder enorm nervenstark und tütete den Einzug in die nächste Runde doch noch ohne Probleme ein.

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