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Windkraft: USA zahlen über eine Milliarde Dollar, damit RWE keine Windparks baut

Allgemein

Die Folgen des Klimawandels werden immer sichtbarer, doch die US-Regierung setzt unter Donald Trump ihren Kampf gegen erneuerbare Energieformen wie Solar- und Windenergie fort: Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Pläne für Offshore-Windkraftprojekte in den USA auf. Das Unternehmen habe einen Vergleich mit dem US-Innenministerium geschlossen, »um Ansprüche gegen die US-Regierung beizulegen und ihre Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzugeben«, teilte der Konzern mit . Für diese Projekte würde man »in den USA auf absehbare Zeit« keine Genehmigung bekommen.

Der Vergleich sehe »Ausgleichszahlungen in Höhe von 1,22 Milliarden US-Dollar vor«, wie es weiter heißt. Den Angaben nach hatte das Unternehmen ursprünglich die Pachten von der US-Regierung erworben, um dort »Offshore-Windkapazitäten in US-Gewässern zu entwickeln«. Demnach steckte das Unternehmen selbst mehr als eine Milliarde Dollar in die Pacht der Gebiete sowie die Projektentwicklung.

Bluepoint Wind und Golden State Wind stimmten demnach zu, aus Windprojekten in den USA auszusteigen, die sich gerade in der Entwicklung befinden, und im Gegenzug vom Staat insgesamt knapp 900 Millionen Dollar zu erhalten. Beide Unternehmen hätten beschlossen, keine neuen Offshore-Windprojekte in den Vereinigten Staaten zu verfolgen, teilte das US-Innenministerium im April mit.

US-Präsident Trump ist ein erklärter Windkraft-Gegner. Er hatte nach seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 ein Dekret gegen den Ausbau der Windenergie unterzeichnet. Sein Vorgänger Joe Biden hatte Windkraft dagegen gefördert. Trump hatte zuletzt Investitionen in Höhe von 700 Millionen Dollar (rund 603 Millionen Euro) für die Kohleindustrie angekündigt.

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