Windows 11: Microsoft rät Usern, Updates schnell zu installieren
Bei Microsoft lief es in den letzten 18 Monaten in Bezug auf regelmäßige Updates für Windows 11 alles andere als rund. Mehrfach haben Aktualisierungen für die User mehr Probleme auf ihren Geräten eingeschleppt, als dass sie wirklich geholfen haben. Die Liste ist lang und reicht von langsamem Internet bis hin zu Bootloops. Kein Wunder also, dass sich bei vielen Nutzerinnen und Nutzern die Gewohnheit eingebürgert hat, erstmal ein paar Tage oder sogar Wochen abzuwarten, bis sie auf den Update-Knopf drücken. Doch das sollten sie sich nun noch einmal überlegen, sagt Microsoft. Denn Angreifer setzen zunehmend auf KI und können damit Exploits für bekannte Schwachstellen in kurzer Zeit entwickeln. Wer Updates zu lange aufschiebt, erhöht somit das Risiko erheblich. An dieser Stelle finden Sie eingebettete Inhalte von YOUTUBE. Um diese Inhalte darstellen zu können, benötigen wir Ihre Zustimmung. Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über „Widerruf Tracking und Cookies“ am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier. Microsoft rät zur Eile bei Updates Zu diesem Thema hat Microsoft einen Blogbeitrag mit Video-Kommentar von Jeremy Chapman, seines Zeichens Director von Microsoft 365, veröffentlicht. Demnach könnten Verzögerungen von rund zwei Wochen Angreifern genug Zeit geben, Sicherheitslücken gezielt auszunutzen. Der Konzern rät deshalb zu klaren Fristen. Qualitätsupdates mit Sicherheitskorrekturen sollten spätestens nach drei Tagen installiert sein. Idealerweise erfolgt die Installation bereits innerhalb eines Tages, mit einer zusätzlichen Nachfrist von maximal zwei Tagen. Besonders Unternehmen, die üblicherweise zu den Hauptzielen von Cyberkriminellen gehören, sollten Updates zeitnah ausrollen. Neue Tools für schnelle Aktualisierungen Zur Unterstützung erweitert Microsoft seine Managementwerkzeuge. In Windows Autopatch innerhalb von Microsoft Intune gibt es neue Berichte, die zeigen, welche administrierten Geräte noch ungepatcht sind. IT-Abteilungen können so schneller reagieren und Richtlinien anpassen. Auch andere Tools wie Windows Server Update Services oder der Configuration Manager lassen sich für solche Vorgaben einsetzen. Zusätzlich empfiehlt Microsoft den Einsatz von Hotpatches, sofern verfügbar. Damit lassen sich Updates im laufenden Betrieb auch ohne Neustart installieren. Ergänzend rät Microsoft, dass Geräte ohne aktuelle Sicherheitsupdates keinen Zugriff auf Unternehmensressourcen erhalten sollten. Deals-Ticker: Die besten Angebote des Tages! - 8 % Viewsonic VA3208-4K-HD statt 226,06 EUR 209,00 EUR - 42 % Sony WF-C710N statt 119,99 EUR 69,00 EUR - 13 % MSI Katana 17 B13VFK-1011 statt 1.204,79 EUR 1.049,00 EUR - 27 % Viessmann ViCare Klimasensor - 2er-Set statt 139,98 EUR 101,95 EUR Alle Deals des Tages im Überblick Leichtere Updates, aber kein Grund für Eile