Windows-Sicherheit: Microsoft warnt vor KI-Angriffen
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Microsoft empfiehlt Nutzern, Updates künftig deutlich schneller einzuspielen. Der Grund ist eine neue Entwicklung bei Cyberangriffen. Hacker setzen zunehmend auf künstliche Intelligenz. Damit lassen sich Schwachstellen viel schneller ausnutzen. Wer Updates lange aufschiebt, geht laut Microsoft ein deutlich höheres Risiko ein. Bisher warten viele Nutzer bewusst einige Tage oder Wochen, bevor sie installieren. Genau davon rät der Konzern nun ab. Drei Tage als klare Vorgabe Nach Einschätzung von Microsoft reicht Angreifern oft schon wenig Zeit. Bereits nach etwa zwei Wochen könnten Sicherheitslücken gezielt ausgenutzt werden. Deshalb gibt es neue Empfehlungen. Updates sollen spätestens nach drei Tagen installiert sein. Im Idealfall geschieht das bereits innerhalb von 24 Stunden. Eine kurze Nachfrist ist möglich, sollte aber nicht länger als zwei Tage dauern. Besonders Unternehmen sollen schneller reagieren. Neue Hilfen für schnelle Updates Microsoft erweitert dafür seine Werkzeuge. In Windows Autopatch gibt es neue Berichte zu nicht aktualisierten Geräten. IT-Abteilungen können so schneller handeln. Auch bekannte Tools bleiben im Einsatz. Zusätzlich empfiehlt Microsoft sogenannte Hotpatches. Damit lassen sich Updates teilweise ohne Neustart installieren. Vertrauen in Updates ist angeschlagen Ein Problem bleibt jedoch bestehen. In der Vergangenheit sorgten Updates immer wieder für Fehler. Viele Nutzer sind deshalb vorsichtig geworden. Microsoft verspricht Verbesserungen bei der Qualität. Ob das Vertrauen zurückkehrt, wird sich erst zeigen.