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Windows-Update-Nebenwirkungen: Mausprobleme und falsche Anti-Malware-Warnungen

Technologie

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Microsoft bestätigt weitere Probleme, die nach der Installation von Windows-Updates, Windows-Update-Vorschauen oder dem Anwenden von Aktualisierungen des Microsoft Defenders auftreten können. Ein bereits bekanntes Problem fixt Microsoft inzwischen jedoch selbst, ohne dass Betroffene aktiv werden müssen.

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Bereits bekannt waren Probleme mit mindestens drei Spielen, die auf einen Treiber für RGB-Hardware zurückzuführen waren. Dort hatte Microsoft bislang empfohlen, den Treiber zu deaktivieren. Vergangene Woche hatte Microsoft nun jedoch den Problemeintrag auf „gelöst“ gesetzt. Und die Lösung ist schlicht, dass Windows den „inpoutx64“-Treiber nicht mehr lädt, sondern blockiert, sofern das Spiel „ARC Raiders“ auf dem System installiert ist. Windows zeigt dann auch einen Hinweis dazu an. Die Entwickler arbeiten derweil daran, die Blockade auch auf Systeme mit dem Spiel „Marvel Tōkon: Fighting Souls“ auszuweiten. Der Spielehersteller Embark Studios hat das Problem mit „The Finals“ inzwischen anderweitig gelöst. Die Treiberblockade will Microsoft mit den Sicherheitsupdates am September-Patchday auf breiter Basis verteilen.

Unzuverlässiger Anti-Malware-Status

In den Windows-Release-Health-Notizen weist Microsoft zudem darauf hin, dass nach den Updates für den Microsoft Defender vom Anfang August fälschlicherweise der Malware-Schutz als abgeschaltet angezeigt werden kann. Nach dem Systemstart können Benachrichtigungen erscheinen, die angeben „Microsoft Defender ist abgeschaltet“. Dennoch funktioniert der Defender korrekt und zeigt auch alle Einstellungen als aktiv an. Die Nachrichten erscheinen selbst dann, wenn Admins die Benachrichtigungen deaktiviert haben. Microsoft plant, das mit einem Update zu korrigieren. Betroffen sind alle unterstützten Windows-Desktop- und -Server-Versionen.

Ein weiteres neu entdecktes Problem tritt nach der Installation der Windows-Update-Vorschauen vom Ende der vergangenen Woche auf. Microsoft erklärt, Berichte erhalten zu haben, denen zufolge danach individuelle Einstellungen für den Maus-Cursor geändert oder auf Standardwerte zurückgesetzt wurden. Etwa in High-DPI-Umgebungen würden Maus-Cursor durch große, weiße Cursor ersetzt oder angepasste Animationseinstellungen seien auf den Standardwert gesetzt. Versuche, das zu korrigieren, würden demnach fehlschlagen. Betroffen sind offenbar Windows 11 25H2 und 24H2. Microsoft bittet Betroffene, über den Feedback-Hub Kontakt aufzunehmen, um so mehr Informationen für die Untersuchung zu erlangen.

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