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Wintersport: Olympiasiegerin Julia Taubitz schwärmt von Uli Hoeneß

Sport

"Das fand ich stark"

Olympiasiegerin schwärmt von Uli Hoeneß

Von t-online, wl

16.09.2026 - 14:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Bei den Olympischen Winterspielen gewann Julia Taubitz zwei Goldmedaillen. Nun erhielt sie einen weiteren Preis – und lernte dabei auch einen Vertreter der Fußballprominenz kennen.

Olympiasiegerin Julia Taubitz hat Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß in den höchsten Tönen gelobt. Die 30-jährige Rennrodlerin hatte den langjährigen Manager des deutschen Rekordmeisters Ende August bei der Vergabe des "Sport Bild"-Awards kennengelernt. Das erste Aufeinandertreffen mit Hoeneß beschrieb sie gegenüber der Fachzeitschrift nun als "sehr faszinierend", denn: Der bayerische Klubpatron sei "eine Ikone des Sports in Deutschland".

Taubitz geriet hinsichtlich Hoeneß, der den Legenden-Award für sein Lebenswerk erhielt, regelrecht ins Schwärmen. "Er ist so empathisch, ehrlich und mutig", sagte sie. Er sei ihr bei der Verleihung in Hamburg mit "extrem viel Respekt" begegnet, habe sie per Handschlag begrüßt. Als sie selbst dann ihre Olympia-Auszeichnung erhielt und von der Bühne ging, sei er aufgestanden, um ihr "als Erster zu gratulieren. Das fand ich stark."

Bayern-Vertreter "fasziniert und enttäuscht zugleich"

Der Sportsoldatin zufolge hätten sie und Hoeneß sich zuvor bereits in der ersten Reihe "gut unterhalten". Dabei sei auch ein gemeinsames Abendessen im Anschluss an die Preisvergabe verabredet worden. Taubitz berichtete, sie habe mit Hoeneß, aber auch mit anderen Bayern-Vertretern "schöne Gespräche" geführt. Inhaltlich sei es dabei um die Unterschiede zwischen Rennrodeln und Fußball gegangen – vor allem finanziell.

"Da waren sie fasziniert und enttäuscht zugleich, wie wenig Geld bei uns fließt", so Taubitz. "Im Fußball geht es um viele Millionen, im Rodeln sind wir froh, wenn es pro Jahr fünfstellig wird."

Mit den Bayern-Verantwortlichen habe sie aber die Kontaktdaten ausgetauscht. Beim kommenden Heimspiel der Mannschaft gegen Union Berlin (Freitag, ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) wird sie auch im Stadion sein. Der Grund: Bei der Partie soll auch das Team Deutschland des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) geehrt werden.

Hoeneß stellte Kontakt zu Adidas her

Die Verbindung zu Hoeneß habe auch zu einem Sponsoring-Gespräch mit Adidas geführt, so Taubitz. Der Welt- und Europameister hatte seine Kontakte spielen lassen, die sechsfache Gesamtweltcupsiegerin (Einsitzer) daraufhin mit dem Sportartikelhersteller telefoniert.

"Allerdings gibt es das Problem, dass Skechers Schuh-Ausrüster des internationalen Rodelverbands ist", sagte Taubitz. "Daher kann ich da leider nichts mit einem anderen Hersteller machen."

Taubitz hatte bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo gleich zwei Goldmedaillen gewonnen. Zunächst sicherte sie sich den Sieg im Einsitzer, kurz darauf triumphierte sie an der Seite von Tobias Wendl, Tobias Arlt, Max Langenhan, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina auch im Team.

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