"Wir sehen uns wieder": Udo Lindenberg trauert um seinen ältesten Freund
Sie kennen sich "seit Kindertagen". Nun muss Udo Lindenberg von seinem Freund Clemens Buss Abschied nehmen. Der Panikrocker hofft auf ein Wiedersehen der "Unzertrennlichen" im Himmel. Mit einem Schwarz-Weiß-Foto, auf dem Udo Lindenberg und Clemens Buss gemeinsam vor der Kamera posieren, verabschiedet sich der Musiker von seinem ältesten Freund, der am 25. Juli gestorben ist. "Clemi und Udo, die Jungs aus der Gartenstraße - mein längster Jugendfreund, schon aus Kindertagen", schreibt der 80-Jährige zu dem Bild bei Instagram. Die beiden Männer wuchsen zusammen in Lindenbergs Heimatstadt Gronau auf. Seit 1995 lebt der Panikrocker im Hamburger Hotel Atlantic. In einem Interview mit den " Westfälischen Nachrichten" aus dem Jahr 2015 hatte Lindenberg betont, dass die Freundschaft mit "Clemi" seine wichtigste und tiefste Verbindung zurück in seine Heimatstadt Gronau sei: "Die Welt ist mein Zuhause. In Deutschland sind Hamburg und Berlin meine Panikzentralen. Und Gronau, na klar. Einige Freunde von früher sind noch da, auch einige neue Gronauten, die ich im Laufe der Jahre kennengelernt habe. Die stärkste Connection ist die zu meinem alten Freund Clemens Buss." Unter die Trauer mischt sich bei Lindenberg auch die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit seinem Freund, wie er in seinem Beitrag bei Instagram offenbart: "Clemi und Udo, die Unzertrennlichen. Wir sehen uns wieder. Im Himmel gibt es auch eine Gartenstraße." Gesundheitliche Probleme Lindenberg, der im Mai seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, musste zuletzt aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten und mehrere geplante Auftritte absagen. Zuletzt die Teilnahme am Finale des von ihm gestifteten Panikpreises am 1. August. Lindenberg hatte sich Ende Mai zu einer Untersuchung in ein Hamburger Krankenhaus begeben. Schon damals war von einer mehrwöchigen Auszeit die Rede. Der 80-Jährige selbst gab noch aus der Klinik Entwarnung. "Ich lass' mir gerade mal wieder von den Doktoren meine lästige Gastritis verscheuchen - die schaut ja leider ab und zu vorbei. Und wenn ich schon mal dabei bin, kriegt der ganze Body gleich seinen Check-up", sagte Lindenberg damals der "Bild"-Zeitung. Er gehe jedes Jahr zur Vorsorgeuntersuchung. "Kann ich nur jedem empfehlen, wenn man in ein gewisses Alter kommt. Der Laden soll ja schließlich noch ein bisschen durchhalten. Mindestens bis 100!", so der Panikrocker.