DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +1,43 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber +0,34 % 57,79 USD 22:59:48 Brent 0,00 % 90,12 USD 20:28:19 WTI 0,00 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +1,14 % 63.477,59 USD 06:24:30 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:53 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:53 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:53 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:53

„Wir sind jetzt in der Singularität angekommen"

Wirtschaft

Viele KI-Unternehmen arbeiten auf den Moment hin, in dem Künstliche Intelligenz die Fertigkeiten des menschlichen Gehirns überschreitet. Dann wären die Tools in der Lage, sich selbstständig weiterzuentwickeln und ganz ohne Menschen auszukommen. Dieser Moment wird als Singularität bezeichnet und Sam Altman, CEO von OpenAI, denkt, dass wir selbige schon jetzt erreicht haben. Warum Altman denkt, wir hätten die Singularität erreicht Im Relentless-Podcast wurde dem CEO die Frage gestellt, was die größten Unterschiede in seiner Arbeit heute im Vergleich mit der Arbeit vor zehn Jahren sind. Altman antwortete: „Wir sind in der Singularität angekommen. Das ist der Moment. Vor zehn Jahren war das am ehesten noch ein weit entfernter Traum, der sehr unwahrscheinlich erschien. Und jetzt befinden wir uns in dem Moment, über den wir beim Mittagessen herumgealbert haben.“ Einen solchen Singularitätsmoment haben viele erst vor wenigen Tagen darin gesehen, dass OpenAIs KI-Modelle aus einer Sandbox ausgebrochen sind und Hugging Face autonom mit Cyberattacken infiltrieren wollten. Wie sich später herausstellte, war die OpenAI-KI offenbar mehrere Tage damit beschäftigt, den Angriff durchzuführen. Expert:innen fordern, dass OpenAI striktere Sicherheitsregeln in Kraft treten lässt, um solche Vorfälle künftig zu verhindern. OpenAIs CEO ist indes begeistert von der Idee, in der Singularität zu leben: „Was mich antreibt, ist, dass ich darauf mein ganzes Leben lang gewartet habe. Und ich glaube, es wird unglaublich, extrem positiv und wunderbar für die Welt.“ Laut Altman malen einige andere KI-Unternehmen deutlich düstere Bilder von der Singularität. Er sieht diese Zukunftsvisionen und will alles dafür tun, dass sie nicht eintreffen. Noch könnte das exponentielle Wachstum der KI aber unterbunden werden. Laut Altman gäbe es noch eine Menge Probleme mit KI, die geklärt werden müssen, darunter die Auswirkungen auf den Jobmarkt und wirtschaftliche Fragen. Das größte Problem der Singularität wäre aber, ob wir uns „in eine Welt des KI-Autoritarismus oder der -Freiheit“ bewegen. Altman fügt hinzu: „Entscheiden wir uns dazu, dass es durch die realen Sicherheitsprobleme und wirtschaftlichen Probleme, nur ein Modell und das Unternehmen dahinter als Maschinengott geben sollte, oder sagen wir, dass es chaotisch werden kann?“ Laut Altman war es immer ein Verlust für die Menschheit, wenn sie ihre Freiheit gegen Sicherheit eingetauscht hat. Deshalb sollte die Gesellschaft dazu befähigt werden, die Technologie so zu benutzen, wie sie es möchte – wenn auch mit einigen Sicherheitsrichtlinien. Nur so gäbe es laut Altman die nötige Kraft und das nötige Potenzial, um die aktuelle KI-Entwicklung und damit auch die Singularität weiter voranzutreiben.

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