DAX +0,73 % 25.365,42 Pkt 09:34:10 MDAX +0,88 % 30.140,53 Pkt 09:34:20 Euro Stoxx 50 -0,26 % 6.100,61 Pkt 09:34:15 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold -0,75 % 4.008,10 USD 09:39:14 Silber -2,25 % 52,89 USD 09:39:03 Brent -3,66 % 111,57 USD 09:39:07 WTI +0,78 % 102,55 USD 09:39:15 Bitcoin -0,38 % 79.699,86 USD 09:49:16 EUR/USD -0,53 % 1,11580 USD 09:48:46 EUR/GBP -0,14 % 0,83730 GBP 09:49:20 EUR/CHF -0,02 % 0,92390 CHF 09:49:21 EUR/JPY +0,04 % 175,992 JPY 09:49:20

Wirtschaft in Deutschland: Bundesregierung rechnet mit stärkerem Aufschwung

Allgemein

2027 rechnet die Bundesregierung, dass das BIP um weitere 1,1 Prozent zulegt. 2028 soll es dann langsamer um nur noch 0,6 Prozent bergauf gehen. »Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf Wachstumskurs und hat sich als widerstandsfähiger erwiesen als erwartet«, erklärte das Ministerium von Reiche. Trotz des Konflikts im Nahen Osten und gestiegener Energiepreise habe es im ersten Halbjahr eine kräftige Erholung gegeben.

Getragen wird die Belebung vorwiegend durch die schuldenfinanzierten Investitionen des Staates in ​die Infrastruktur und die Aufrüstung der Bundeswehr, aber auch durch Schwung vom Außenhandel. »Dagegen dürfte sich der private Konsum trotz anhaltender Reallohnzuwächse als Folge ⁠des energiepreisbedingten Verbraucherpreisanstiegs zunächst ⁠noch verhalten entwickeln«, hieß es. Zum Vergleich: Das Ministerium erwartet dieses Jahr ein kräftiges Plus von 2,6 Prozent beim Staatskonsum, aber nur ein Anziehen beim Privatkonsum von mageren 0,3 Prozent. Auch die privaten Investitionen dürften sich erst im Verlauf des kommenden ‌Jahres schrittweise erholen.

Wie es konjunkturell weitergeht, hängt laut der Herbstprognose wesentlich vom ​Verlauf der Kriege in Iran und der Ukraine ab. Eine nachhaltige Lösung dieser Krisen, die auch zu sinkenden Energiepreisen führen dürfte, würde die Erholung beschleunigen, erklärte das Ministerium. Umgekehrt könnten anhaltend hohe Rohstoff- und Energiepreise Firmen und Verbraucher stärker belasten.

Bisher hatte das Ministerium für 2026 nur 0,5 Prozent Wachstum erwartet und für 2027 mit plus 0,9 Prozent gerechnet. Zuletzt hatten ‌auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Schätzung im Herbstgutachten erhöht. Die Regierungsberater sagen für dieses Jahr ebenfalls 1,3 Prozent Wachstum voraus und gehen für 2027 von einem BIP-Anstieg von 1,1 Prozent aus. Für 2028 prognostizieren die Institute jedoch ‌nur plus 0,4 Prozent.

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