Witkoff und Kushner planen Reise zu Putin
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Ende des Ukraine-Kriegs? Trumps Gesandte legen Putin „neue Ideen“ auf den Tisch
Von: Clara Dzemla
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Die Verhandlungen über das Ende des Ukraine-Kriegs gehen weiter. Eine Ukraine-Delegation reist nach Miami. Laut Berichten gehen die Verhandlungen in Moskau weiter.
Miami / Kiew – Die Verhandlungen zu einem Ende des Ukraine-Kriegs gehen scheinbar in die nächste Runde. Am Donnerstag (8. Oktober) reiste eine ukrainische Delegation nach Miami, um mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu sprechen. Und wie das US-Portal Axios unter Berufung auf eine anonyme informierte Quelle berichtet, planen Witkoff und Kushner wohl, Ende Oktober zu Wladimir Putin zu reisen.
Wolodymyr Selenskyj kündigte am Donnerstag an, dass sein Verhandlungsteam vom 9. bis 10. Oktober in den USA mit Witkoff und Kushner verhandeln werde. Das berichtete die Kyiv Post. Der Leiter seines Präsidialamtes bestätigte am Donnerstagabend, dass er unterwegs in die USA sei. „Wir können nicht über alles sprechen, aber wir müssen besonnen und geeint bleiben und unser eigenes Militär unterstützen“, sagte er in einer Erklärung auf Telegram. Frieden werde nicht durch laute Erklärungen erreicht – er erfordere „gemeinsame harte Arbeit“.
Verhandlungen über Ende des Ukraine-Kriegs in den USA – und bald auch in Moskau?
Laut Selenskyj sollen auch europäische Vertreter an den Verhandlungen in den USA teilnehmen. „Wir rechnen damit, dass sich ein europäisches Team sowohl unserer Verhandlungsdelegation als auch der amerikanischen Verhandlungsdelegation anschließt“, sagte Selenskyj laut der Kyiv Post am Donnerstag. Er kündigte außerdem ein trilaterales Format mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an, hierzu ist jedoch noch kein Datum bekannt.
Selenskyj ging bei seiner Ankündigung auch auf die jüngsten Aussagen des US-Außenministers Marco Rubio ein. Dieser hatte gegenüber der griechischen Zeitung Kathimerini gesagt, dass es derzeit „keine Aussichten auf eine Verhandlungslösung“ gebe. In seiner Reaktion forderte Selenskyj Washington auf, den Druck auf Russland zu verstärken, statt über zukünftige Wirtschaftsprojekte zu verhandeln. Er betonte: „Wir befinden uns nicht in einer diplomatischen Pattsituation.“